24h Nürburgring: Die Startphase beim Eifel-Klassiker

Von Oliver Müller
24h Nürburgring
Der Start zur 47. Ausgabe der 24h am Nürburgring

Der Start zur 47. Ausgabe der 24h am Nürburgring

Beim großen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestimmen Porsche und Mercedes-AMG die Startphase. Pole-Setter Maro Engel liegt vor GT-Sportwagen-Weltmeister Kévin Estre. Das ist der erste Zwischenstand.

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring hat begonnen. Um exakt 15:30 Uhr ging das Feld auf die große Reise zweimal rund um die Uhr durch die 'Grüne Hölle'. Wie bereits in der Qualifikation konnten Mercedes-AMG und Porsche bislang das Geschehen an der Spitze bestimmen. «Das Rennen ist einfach das absolute Highlight. Die Tribünen sind voll und die Stimmung ist mega. Ich freue mich darauf, beim Start freie Sicht zu haben. Wir wollen gut in das Rennen starten, sauber reinkommen und dann alles weitere. Es ist ein wahnsinnig hartes und langes Rennen, aber wir sind top-vorbereitet», meinte Engel noch kurz vor dem Start.

Pole-Setter Engel, der sich einen Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon mit Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller teilt, hatte seine gute Ausgangslage gleich in die Rennführung umgewandelt. Dahinter machte Kévin Estre im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing gleich ordentlich Druck auf den zweitplatzierten Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Mann Filter.

Noch in der ersten Runde fuhr Estre auf der 'Döttinger Höhe' an Arnold vorbei. Für den Mercedes-Fahrer kam es in der nächsten Runde noch schlimmer. Da er im Karussell von einem Nachzügler aufgehalten wurde, konnten auch die beiden Porsche von Patrick Pilet (Manthey-Racing) und Matt Campbell (Frikadelli Racing Team) ihn passieren. Kurz darauf wurde er auch noch von Markenkollege Yelmer Buurman (Mercedes-AMG Team Black Falcon) geschnappt und fiel folglich bis auf die sechste Position zurück.

Im weiteren Rennverlauf kehrte dann zunächst etwas Ruhe ein. Lediglich Estre schob sich immer mehr an den führenden Engel heran. Zwar versuchte er bereits ein erstes Überholmanöver, steckte aber wieder zurück. Es bleibt also spannend.

Zwischenstand nach circa 45 Minuten

1. Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon #2 (Christodoulou, Engel, Metzger und Müller)
2. Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing #911 (Bamber, Christensen, Estre und Vanthoor)
3. Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing #1 (Lietz, Makowiecki, Pilet und Tandy)
4. Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing Team #31 (Dumas, Campbell, Müller und Jaminet)
5. Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team Black Falcon #6 (Assenheimer, Bastian, Buurman und Piana)

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