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Red Bull Ring: Das erwartet uns im ADAC GT Masters

Das ADAC GT Masters bestreitet am Wochenende bereits das fünfte Rennwochenende der Saison 2020. Wieder sind unglaubliche 33 GT3-Fahrzeuge am Start. Das verspricht jede Menge Action und packenden Sport.

ADAC GT Masters

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Das ADAC GT Masters biegt so langsam auf die Zielgerade der Saison 2020 ein. Am kommenden Wochenende (16. bis 18. Oktober) steht auf dem Red Bull Ring bereits die fünfte Saisonstation 2020 an. Wie immer ist in der sogenannten 'Liga der Supersportwagen' das Feld richtig voll. Für den Red Bull Ring wurden 33 Fahrzeuge eingeschrieben. Diese teilen sich auf die sieben Marken Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche auf.

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Zu den üblichen Vollzeit-Entries gesellt sich am Red Bull Ring noch ein weiterer Audi R8 LMS. Dieser wird von Yaco Racing eingesetzt. Das Team aus Plauen in Ostdeutschland war bereits in den Jahren 2012 bis 2018 im ADAC GT Masters unterwegs und plante für die Saison 2020 ein Comeback. Dann kam jedoch die Coronakrise. So wurde das Vollzeit-Engagement auf das Jahr 2021 verschoben und stattdessen intensive Testfahrten unternommen. Am Steuer des Audi werden sich Routinier Norbert Siedler und Simon Reicher abwechseln.

"Testen ist eine tolle Sache. Du kannst sehr konzentriert Arbeiten und dabei viele komplexe Zusammenhänge verstehen lernen. Aber unterm Strich möchte ein Rennfahrer selbstverständlich Rennen fahren. Das ist es, was uns antreibt. Der Vorteil eines Gaststartes ist, dass wir nichts erwarten. Wir müssen uns mit niemandem messen, müssen keine Punkte oder Pokale mit nach Hause bringen - wir können einfach unser Ding machen. Allerdings sollten wir versuchen, unser Auto heil nach Hause zu bringen", freut sich Reicher auf den Red Bull Ring.

Am kommenden Wochenende gibt es zudem auch keine Überschneidung mit der Intercontinental GT Challenge, wie zu zuletzt noch am Sachsenring. Somit kehren jene Piloten wieder zurück, die vor knapp zwei Wochen im IGTC-Einsatz in Indianapolis waren. Das sind Mirko Bortolotti (an der Seite von Rolf Ineichen) im Audi R8 LMS vom Team WRT, Nick Yelloly (neben Henric Skoog) im BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport und Jordan Pepper (neben Constantin Schöll) im Bentley Continental GT3 von T3-HRT-Motorsport.

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Als Favorit reist auf jeden Fall Callaway Competition mit der Corvette in die Steiermark. Das amerikanische Muscle-Car geht auf dem 4,318 Kilometer langen Kurs seit jeher super. Die aktuelle C7 GT3-R hat dort schon fünf Mal gewonnen. Das Vorgängermodell war vier Mal erfolgreich - was eine unfassbare Siegquote von 50 Prozent für die von Callaway Competition gebauten GT3-Sportwagen darstellt.

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"Ich reise mit einem guten Gefühl zum Red Bull Ring. Natürlich auch, weil wir dort im vergangenen Jahr gewonnen haben. Der Red Bull Ring liegt der Corvette, daher bin ich für das Wochenende optimistisch. Es gibt einige Bergauf-Passagen, bei denen das Drehmoment eine wichtige Rolle spielt. Ich mag die Strecke. Sie macht fahrerisch viel Spaß, denn sie hat viele schnelle Kurven, und man kann gut überholen. Der Asphalt ist etwas speziell, da er sehr reifenschonend ist. Es ist daher nicht ganz einfach, die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Anders als bei anderen Strecken kann man daher im Qualifying auch mehrere schnelle Runden am Stück fahren", blickt Markus Pommer voraus, der sich die Corvette wieder mit dem Schweizer Jeffrey Schmidt teilt.

Auch der BMW M6 GT3, der im ADAC GT Masters von MRS GT-Racing und Schubert Motorsport eingesetzt wird, sollte auf dem Red Bull Ring richtig gut funktionieren. Audi hat dort hingegen im ADAC GT Masters bislang noch nie gewonnen.

Darüber hinaus gibt es im ADAC GT Masters auch ein Jubiläum zu feiern. Am Sonntag wird das 200. Rennen der Serie ausgetragen. Das erste Rennen fand 2007 auf dem Nürburgring statt. Mit Christopher Haase und Callaway Competition sind noch immer zwei Player der ersten Stunde mit dabei.

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Wie üblich gibt es im ADAC GT Masters zwei freie Training (plus ein weiteres für Junior- und Trophy-Piloten) am Freitag. Am Samstag und Sonntag folgen jeweils eine Qualifikation und ein Rennen (Rennstart jeweils 13:05 Uhr). Hier der Zeitplan des Wochenendes

Wie bereits am Nürburgring und am Sachsenring darf auch wieder eine begrenzte Anzahl an Zuschauern mit dabei sein. Auf dem Red Bull Ring können maximal 3.000 Fans am Tag die 'Liga der Supersportwagen' live vor Ort verfolgen. Personalisierte Tickets gibt es online im Vorverkauf unter adac.de/motorsport. Hier kann eine vorläufige Entrylist eingesehen werden.

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