Fernando Alonso: Neuer Honda-Motor für Aston Martin – aber mit Verspätung
Shintaro Orihara, der leitende Ingenieur des F1-Motorprogramms von Honda, lässt die Katze aus dem Sack: Die Japaner bringen einen verbesserten Motor auf die Strecke – aber erst nach der Sommerpause.
Monatelang wurde darüber gerätselt, wann Honda einen verbesserten Motor auf die Bahn bringt, nun wissen wir es: im Rahmen des niederländischen GP-Wochenendes, im Sprintformat ab 21. August in Zandvoort.
Denn Shintaro Orihara, der leitende Ingenieur des Formel-1-Motorprogramms der Japaner, hat sich versprochen. In einer Mitteilung vor dem GP-Wochenende von Belgien sagt er: «Wir haben noch zwei weitere Rennen, bevor wir den optimierten Motor bringen.» Also Belgien und Ungarn, dann ist Formel-1-Sommerpause.
Orihara weiter: «Wir müssen noch mehr lernen im Umgang mit dieser Antriebseinheit, so dass wir unsere Lehren in Sachen Energie-Management optimal umsetzen können, vor allem auf so knifflige Strecken wie Monza, wo es ganz schwierig ist, die Batterie genügend aufzuladen.»
Der Honda-Motor gilt als der schwächste im Formel-1-Feld 2026. Daher ist den Asiaten zugestanden worden, beim Aggregat nachzulegen, dies im Rahmen des so genannten ADUO.
ADUO steht für «Additional Development and Upgrade Opportunities», also zusätzliche Entwicklungs- und Upgrade-Möglichkeiten. Sie sollen dafür sorgen, dass Motorenhersteller, die im Hintertreffen sind, eine Chance erhalten, ihren Rückstand während der Saison zu verringern. Ab einem Rückstand von mindestens 2 Prozent beim Verbrenner wird Herstellern ADUO gewährt.
Nikolas Tombazis, Einsitzer-Direktor beim Autosport-Weltverband FIA: «Es ist wichtig klarzustellen, dass ADUO kein Mechanismus für Leistungsausgleich. Ein Team oder ein Hersteller erhält nicht plötzlich eine höhere Kraftstoffdurchflussrate oder mehr oder weniger Ballast. Es handelt sich vielmehr um einen Mechanismus zur Entlastung der Kostenobergrenze, bei dem ein PU-Hersteller, der während eines Überprüfungszeitraums die ADUO-Kriterien erfüllt, die Möglichkeit erhält, seinen Motor durch eine Anpassung nach unten weiterzuentwickeln.»
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