Fernando Alonso: Riesen-Lob nach Saison-Bestleistung in Zandvoort
Aston-Martin-F1-Pilot Fernando Alonso fuhr in Zandvoort mit Platz 9 sein bislang bestes Ergebnis 2026 ein. Der Spanier lobte sein Team: «Alle Entscheidungen, die sie getroffen haben, waren richtig.»
Endlich Punkte direkt nach dem Rennen für Fernando Alonso und Aston Martin! Der zweifache F1-Weltmeister wurde in Zandvoort Neunter, holte also zwei Zähler für sein eigenes WM-Konto und für das seines Teams. Damit stehen Alonso und Aston Martin nun beide bei drei Punkten (Kollege Stroll ist bislang punktlos).
Zwar hatte Alonso bereits in Monaco seinen Premierenpunkt geholt – da war er aber erst am Abend nach dem Rennen auf Platz 10 vorgerückt, weil Sergio Perez (Cadillac) nachträglich eine Strafe bekommen hatte. Platz 9 in den Niederlanden war also nicht nur Alonsos bestes Ergebnis der Saison, sondern es waren auch die ersten Punkte, die das Team gemeinsam an der Strecke feiern konnte.
Alonso: Alle Entscheidungen waren richtig
Der Spanier war nach dem GP in Zandvoort merklich gelöst, entspannt und froh über die Saisonbestmarke. Alonso sagte: «Ich bin sehr glücklich, auch fürs Team. Bei allen Entscheidungen, die getroffen wurden, haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Strategie war richtig, der Startreifen war richtig. Mit den Virtuellen Safety-Cars gegen Ende haben wir überlegt, ob wir zum Boxenstopp kommen sollten oder nicht. Wir haben uns dagegen entschieden. Alle Entscheidungen, die sie getroffen haben, waren richtig. Ein großes Dankeschön.»
Endlich lief mal alles glatt – statt wie bislang 2026 gefühlt alles schief. Aston Martin hatte einen schwierigen Start in die neue Saison erwischt. Mit einem Chassis-Upgrade in Budapest vor der Sommerpause und nun frisch einem Motoren-Upgrade in Zandvoort scheint das Team nun aber einen Schritt nach vorn gemacht zu haben.
Alonso: «Wir sind in den Punkten, das Auto hat sich gut verhalten. Hoffentlich können wir noch mehr erreichen. Wir können diese Motivation und diesen Schwung mit in die nächsten Rennen nehmen und weiter an unserem Gesamtpaket arbeiten.»
Daran muss Aston Martin noch arbeiten
Noch ist aber nicht alles rosig, merkt Alonso an: «Was die Fahrbarkeit angeht, sind wir noch nicht ganz da, wo wir hinwollen – das Herunterschalten und die Motorbremsung wirken von Kurve zu Kurve noch etwas unberechenbar. Diese Dinge müssen wir also noch feinabstimmen. Was die Leistungsdefizite angeht, verlieren wir auf den Geraden immer noch viel. Da wir in den Kurven nun mehr oder weniger konkurrenzfähig sind, müssen wir das verbessern, aber wir versuchen, all das gemeinsam anzugehen. Wir müssen auch Honda Zeit geben, um herauszufinden, wo das Problem liegt und wie es behoben werden kann. Ich bin also zufrieden, ich bin entspannt und vertraue sowohl auf Silverstone als auch auf Sakura.» Also die beiden Werksstandorte von Aston Martin und Motorenlieferant Honda.
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