Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Alles sah beim letzten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika nach einem packenden Finale aus. Stéphane Sarrazin, der am Wochenende zuvor noch bei den "Sechs Stunden von Shanghai" in der Sportwagen-WM im Toyota TS040 Hybrid Zweiter wurde, war mit dem knappen Vorsprung von 1,7 Sekunden auf Bryan Bouffier, ebenfalls im Ford Fiesta RRC, in den zweiten Tag gestartet. Dann aber leistete sich Bouffier auf der vorletzten Entscheidung einen Dreher, was seinen Rückstand zum Sieger auf 18,9 Sekunden anschnellen ließ. Dritter mit einem Rückstand von 1.38,2 Sekunden wurde Kevin Abbring im Peugeot 208 T16 R5.
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"Es ist einfach toll, wie ein Traum", freute sich Sarrazin über seinen Heimspieg beim einstigen französischen WM-Klassiker. "Ich fuhr in diesem Jahr zwei Rallyes in diesem Jahr und gewann sie. Ich hatte das ganze Wochenende ein starken Kampf mit Bryan. Wir machten einen guten Job, wie das Team. Das Auto war gut, so konnten wir pushen. Dennoch ging ich kein Risiko ein. Auf Korsika zu siegen ist schon etwas mehr als ein Traum." "Ich rutschte von der Straße, drehte mich und landete im Gebüsch, aber ich hatte Glück", erklärte Bouffier sein Pech. "Das Auto fühlte sich gut an, deshalb habe ich auch versucht zu attackieren, aber das war wohl etwas zuviel."
Etwas zuviel tat auch Esapekka Lappi auf der vierten Prüfung. Er als Gesamtdritter segelte im Skoda Fabia S2000 von der Straße ins Aus. Da aber sein Skoda-Partner Sepp Wiegand wegen des Feuers beim Testunfall nicht starten konnte, wurde Lappi kampflos neuer Europameister und Wiegand immerhin von Vize-Champion.
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Auf dem Weg von siebten zur achten Prüfung blieb Kajetan Kajetanowicz mit einem Antriebsschaden am Ford Fiesta R5 liegen. Wenig später folgte ihm der Gesamtfünfte Julien Maurin mit einem mechanischen Defekt an Ford Fiesta R5. Craig Breen blieb mit einem Getriebeproblem am Peugeot 208 T16 R5 auf der vierten Prüfung liegen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Hinter dem starken Eric Camilli, Gewinner der the Colin McRae ERC Flat Out Trophy im Peugeot 207 S2000, fuhr der Sportwagen-Pilot Romain Dumas im heckgetriebenen Porsche 997 RGT auf einen starken fünften Platz. Hingegen musste François Delecour aus finanziellen Gründen auf seinen zweiten Porsche-Start nach der WM-Rallye Frankreich verzichten.
Die Schweizer Laurent Reuche/Jean Deriaz erreichten im Renault Clio R3T den zehnten Platz. Jonathan Hirschi kam mit seinem französischen Beifahrer Vincent Landais im Peugeot 208 T16 auf den zwölften Rang. Ergebnis nach 11 Prüfungen (= 251,56 km):
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1. Stéphane Sarrazin/Jacques-Julien Renucci (F) Ford Fiesta RRC: 2:36:48,4 h 2. Bryan Bouffier/Xavier Panseri (F) Ford Fiesta RRC: + 18,9 sec. 3. Kevin Abbring/Sebastian Marshall (NL/GB) Peugeot 208T16: + 1:38,2 min. 4. Eric Camilli/Benjamin Veillas (F) Peugeot 207 S2000: + 2:24,1 5. Romain Dumas/Denis Giraudet (F) Porsche 997 RGT: + 5:41,9 6. Bruno Magalhães/Carlos Magalhães (P) Peugeot 208T16: + 6:29,9 7. Jean-Mathieu Leandri/Fabrice Gordon (F) Ford Fiesta R5: + 7:33,5 8. Jaromír Tarabus/Daniel Trunkát (CZ) Skoda Fabia Super 2000: + 7:51,3 9. Pierre-Antoine Guglielmi/Jean-Noel Vesperini (F) Renault Clio R3: + 10:19,0 10. Laurent Reuche/Jean Deriaz (CH) Renault Clio R3T: + 13:21,0
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