Einen ebenso anspruchsvollen und schwierigen wie lehrreichen und produktiven Testeinsatz absolvierte Tamara Molinaro im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye rund um St. Wendel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die 19-jährige Opel-Werkspilotin aus Moltrasio am Comer See bestritt den Auftakt zur Deutschen Rallye-Meisterschaft 2017 als Teil des gemeinsamen Ausbildungsprogramms von Red Bull, Opel und Pirelli für das BRR-Team der österreichischen Rallye-Legende Raimund Baumschlager.
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Gemeinsam mit ihrer österreichischen Beifahrerin Ursula Mayrhofer brachte die junge Italienerin ihren rund 190 PS starken Opel ADAM R2 nach zwölf sehr selektiven Asphalt-Wertungsprüfungen auf dem fünften Rang in ihrer Division ins Ziel. "Diese Rallye hatte wirklich alles, was eine Asphalt-Rallye ausmachen kann", berichtete Tamara nach der Fahrt über die Zielrampe. "Am meisten Mühe hatte ich mit dem Schlamm, den die Allradler vor uns auf die Strecke geworfen haben. Es war schwierig, Vertrauen aufzubauen, und ich wollte auf keinen Fall das Auto rauswerfen. Die Nacht-Prüfungen am Freitag waren unheimlich anspruchsvoll. Am Samstag haben wir uns kontinuierlich gesteigert. Die letzten drei Wertungsprüfungen im Regen hatten es dann nochmal in sich. Angesichts meiner geringen Erfahrung auf Asphalt bin ich alles in allem recht zufrieden mit der Rallye. Wir waren schließlichhier, um zu lernen." Viel Zeit zum Durchatmen bleibt für Molinaro/Mayrhofer nicht. Schon ab Dienstag stehen mit dem Opel Rallye Junior Team Schottertestfahrten in der Toskana an. In ihrer Heimat bereitet sich Tamara gemeinsam mit ihren Opel-Werksteamkollegen Jari Huttunen und Chris Ingram auf den Saisonstart der Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) vom 30. März bis 1. April auf den Azoren vor. Auch auf dem zu Portugal gehörenden Archipel im Nordatlantik wird fast ausschließlich auf unbefestigten Pisten gefahren. Tamara brennt vor Tatendrang: „Ich kann es kaum erwarten, erstmals im Werksauto und mit meinem neuen Team zu arbeiten. Und Schotter war schon immer mein Lieblingsbelag.“
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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