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Tennegauer Matthias Walkner gewinnt die Challenger-Klasse in Marokko

Der Motorrad-Dakar-Sieger 2018 ist endgültig in der Vierradbranche angekommen. Mit neuem Team und neuem Beifahrer triumphierte er in der SSV-Klasse beim vierten Lauf der Rally Raid-WM.

Rallyesport

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Walkner startete bei der Rallye du Maroc erstmals für die deutsche South Racing-Mannschaft und vertraute auf den neuen Beifahrer Oriol Mena. Der Spanier stammt wie Walkner aus der Offroad-Wüstenrallye-Branche.

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An Pfingsten hatte der Walkner schon beim Desafio Ruta 40, dem argentinischen WM-Lauf, in der Challenger-Klasse gewinnen können. Jetzt wurde er in der marokkanischen Sahara zum Wiederholungstäter.

Walkner drückte dem Rennen seinen Stempel auf, in dem er gleich drei der fünf Etappen für sich entscheiden konnte. Walkner gewann zum Auftakt die Überführungsetappe Atlantik-Küstenort Agadir in die Oasenmetrople nach Zagora am Rande der Sahara. Von Zagoro aus wurden vier Schleifen über steiniges Terrain und durch sandige Dünenlandschaften absolviert.

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Auch die vierte und fünfte Etappe konnte Walkner für sich entscheiden, womit aufgezeigt wird, dass der Gesamtsieg von der gezeigten Leistung her kein Zufall darstellt.

Die dritte Etappe war für Walkner mir einigen Widrigkeiten verbunden gewesen. Er verlor fast zwei Stunden auf den Tagessieger Jeremias Gonzalez Ferioli, der für das Can-Am Factory Team teilnahm. Der Argentinier hatte bereits die zweite Etappe gewonnen. Walkner/Mena verloren gleich zu Beginn der Etappe bei Kilometer 30 nach einem groben Navigationsfehler viel Zeit. Obendrein bremsten zwei Reifenpannen der Vorwärtsdrang gehörig ein. Eine Zeitstrafe kostete zwei weitere Minuten.

Die Schwierigkeiten warf das Duo auf den zweiten Platz im Zwischenklassement zurück. Die Rückeroberung der Führung wäre auf der vierten Etappe fast gelungen, wurde aber wegen einer Zeitpenalty um neun Sekunden knapp verpasst.

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Am Finaltag hatte González Ferioli als Führender mit Problemen zu kämpfen. Mit einer kämpferischen Leistung konnte sich Walkner gegen den Franzosen Andrea Deldossi (Can-Am Maverick) zum Tagessieg durchsetzen Platz, was den Gesamtsieg des Österreichers zementierte..

In Gesamtklassement der Autowertung platzierte sich Walkner auf der 20. Position. Das stellt eine besondere Leistung dar, da die SSV-Buggys im Gegensatz zu den Fahrzeugen der Topklasse auf die Höchstgeschwindigkeit von 125 Kilometer pro Stunde begrenzt sind.

Walkners «Mission 2TO4» ist mit seinem zweiten Sieg offensichtlich auf einem erfolgreichen Weg.

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Matthias Walkner kommentierte seinen Triumph:«Es ist extrem cool, ich habe eine Riesenfreude! Zum Schluss war es nochmal richtig spannend. Ich wusste von Feriolis Defekt nichts und war die ganze Zeit nervös, weil ich dachte, dass er voll auf Angriff fährt».

«Das Auto hat von Tag zu Tag besser funktioniert, genau wie die Navigation mit Oriol. Ich freue mich riesig über den Sieg und unser Tempo. Wir schauen jetzt voll fokussiert auf die Dakar im Januar».

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