Die Fahrzeugeinstufung (BoP) der DTM in Oschersleben
Das fünfte Rennwochenende der DTM in Oschersleben steht an. Die Balance of Performance für das Rennwochenende in der Motorsport Arena wurde veröffentlicht.
Die SRO kümmert sich 2026 im vierten Jahr um die Fahrzeugeinstufung der DTM, nachdem der ADAC bereits seit vielen Jahren mit der Organisation von Stéphane Ratel zusammenarbeitet.
Wir blicken für euch auf die Änderungen der Fahrzeugeinstufung im Vergleich zum vierten Rennwochenende auf dem Norisring. Traditionell sind die Veränderungen für die Veranstaltung in Nürnberg größer, da sich der nur 2,162 Kilometer kurze Stadtkurs stark von gewöhnlichen Rennstrecken unterscheidet, was die Technikkommission vor besondere Herausforderungen stellt, wodurch es auch zu größeren Umstellungen vor dem Rennwochenende in Oschersleben kommt.
Der Aston Martin Vantage GT3 darf fünf Kilogramm ausladen. Das Mindestgewicht beträgt nun 1.310 Kilogramm. Der minimale Winkel des Heckflügels wird von 5° auf 9° angepasst. Der maximale Ladedruck sinkt von 1,99 bar auf 1,92 bar.
Der BMW M4 GT3 startet weiterhin ohne BoP-Zuladung mit einem Mindestgewicht von 1.300 Kilogramm. Der minimale Winkel des Heckflügels wird von 1° auf 5° angepasst. Der maximale Ladedruck sinkt von 2,48 bar auf 2,44 bar.
Der Ferrari 296 GT3 muss fünf Kilogramm zuladen, so dass das Mindestgewicht nun 1.330 Kilogramm beträgt. Der minimale Winkel des Heckflügels wird von 2° auf 6° angepasst. Der maximale Ladedruck sinkt von 2,54 bar auf 2,44 bar.
Um zehn Kilogramm darf der Ford Mustang GT3 ausladen, dessen Mindestgewicht nun 1.315 Kilogramm beträgt. Die beiden Restriktoren werden von 39 auf 38 Millimeter verkleinert, so dass der V8-Motor weniger Leistung entwickelt. Der minimale Winkel des Heckflügels wird von 1° auf 8° angepasst.
Am Lamborghini Temerario GT3 wird der maximale Heckflügelwinkel von 7° auf 8° angepasst.
Am McLaren 720S GT3 wird der maximale Heckflügelwinkel von 3° auf 7° angepasst. Der maximale Ladedruck sinkt von 1,80 bar auf 1,77 bar.
Um fünf Kilogramm sinkt das Gewicht des Mercedes-AMG GT3, das Mindestgewicht beträgt nun 1.345 Kilogramm. Die beiden Restriktoren werden von 37 Millimeter auf 35 Millimeter verringert, wodurch das V8-Triebwerk weniger Leistung hat. Im Gegenzug wird der Lambda-Wert von 0,93 auf 0,92 angepasst, wodurch der Wagen mehr Leistung hat. Der maximale Heckflügelwinkel wird von 2° auf 7° angepasst.
20 Kilogramm muss der Porsche 911 GT3 R zuladen, dessen Mindestgewicht nun 1.330 Kilogramm beträgt. Die beiden Restriktoren werden von 43 auf 41,5 Millimeter angepasst. Der minimale Heckflügelwinkel sinkt von 7,3° auf 7°.
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