Timo Glock beschrieb sein Fahrzeug beim DTM-Auftakt in Oschersleben als unfahrbar. Der ehemalige Formel 1-Pilot und DTM-Werksfahrer wurde im ersten Wertungslauf von seinem Teamkollegen deklassiert.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Werbung
"Das Auto ist unfahrbar", erläuterte Timo Glock nach dem ersten DTM-Rennen in Oschersleben gegenüber dem Motorsport-Magazin.com. "Es lenkt in Linkskurven nicht ein, während es in Rechtskurven noch einigermaßen geht. Sobald man über einen Kerb rollt, gibt es eine Balanceänderung im Auto, die nicht normal ist. Das Auto übersteuert völlig."
Werbung
Werbung
Das Ergebnis war niederschmetternd für einen der Publikumslieblinge im Teilnehmerfeld. Glock wurde auf der 20. Position abgewunken, mit über einer Minute Rückstand auf den Sieger Lucas Auer. Selbst Ben Dörr im zweiten McLaren des Teams hatte auf Rang elf über eine halbe Minute Vorsprung auf den fünffachen DTM-Rennsieger. Glock setzt fort: "Im Rennen war es eine Katastrophe, es wurde von Runde zu Runde schlechter. Ich habe das Auto dreimal beinahe in die Mauer gestopft. Irre! Irgendwas ist faul."
Dörr Motorsport arbeitet schon das komplette Wochenende auf Hochtouren, um die Ursache der Probleme zu finden, konnte diese aber noch nicht lokalisieren. Bis auf den hinteren Rahmen und das Monocoque tauschte das Team aus Frankfurt dabei bereits sämtliche Teile.
Werbung
Werbung
Nach dem Samstagsrennen zweifelte Glock sogar an, ob ein Start am Sonntag Sinn ergibt. Doch hierzu spricht Teamchef Rainer Dörr ein Machtwort: "Wir fahren in jedem Fall das Qualifying und planen auch das Rennen zu fahren."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Im Gegensatz zu Glock erhielt dessen Teamkollege Ben Dörr vor der Veranstaltung in Oschersleben ein komplett neues Fahrzeug, während Glock weiterhin mit einem gebrauchten McLaren aus der DTM-Saison 2024 antreten muss. "Ben fährt ein neues Auto. Aber wir wissen noch nicht, was definitiv der Unterschied ist. Langsam sind wir mit unserem Latein am Ende. Wenn wir das Rennen nicht zu Ende fahren, werden wir zuhause den Rahmen tauschen", so Rainer Dörr abschließend gegenüber dem Motorsport-Magazin.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.