Thomas Voss über DTM 2027: «Neunter Schauplatz wäre wohl im Ausland»
Die DTM arbeitet bereits jetzt am Kalender für 2027. Ein neuntes Rennwochenende ist nicht unwahrscheinlich, dafür gibt es bereits jetzt Anfragen aus Italien, Spanien, Großbritiannien und Österreich.
Der erstmalige DTM-Saisonstart auf dem Red Bull Ring wurde auch durch frühsommerliches Traumwetter zum Erfolg. Damit könnte die DTM an diesem Auftakt länger festhalten, bestätigten die Chefs vom Promotor ADAC, Gert Ennser und Thomas Voss.
«Der Zuschauerzuspruch und das Wohlfühlambiente sind starke Argumente für den Red Bull Ring. Wir hätten kein Problem, über 2027 hinaus in der Steiermark zu bleiben. Da müsste viel passieren, dass der Red Bull Ring aus dem Kalender fällt. Wir sind mit dem Ring-Management in besten einvernehmlichen Gesprächen», erklärte Sportchef Tnomas Voss.
Wichtig sei, mit dem DTM-Termin in der Steiermark zeitlich genügend Abstand zu den Großveranstaltungen Formel 1 und MotoGP zu haben (was heuer der Fall ist). Interessant ist, dass Voss auch Offenheit für eine Aufstockung auf neun Veranstaltungen bekundete: «Die DTM hatte schon früher mehr als acht Wochenenden. Im Fall einer Erweiterung braucht es eine Abstimmung mit Teams und Partnern. Ein neunter Schauplatz würde vermutlich im Ausland sein, wir haben einige Anfragen aus Italien, Spanien, Belgien und Österreich.» Ein Rennen außerhalb von Europa schloss Voss aus, auch Portugal sei aus geografisch-logistischen Gründen eher unwahrscheinlich.
Vom plötzlichen Interesse von Ex-Weltmeister Max Verstappen am GT3-Sport profitiere auch die DTM, meint Voss: «Thierry Vermeulen, der Sohn von Max‘ Manager, hat sich zu einem unserer Topfahrer entwickelt. Und er hat bei Max mitgeholfen, Interesse am GT3-Sport zu wecken.» Beim ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring habe es nach der Ankündigung von Verstappens Antreten einen massiven Anstieg im Kartenvorverkauf gegeben, berichtete Voss.
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