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EWC 24h Le Mans (2h): Honda beim Start vorn, BMW-Motor am effizientesten
Beim Start der 24 Stunden von Le Mans gibt Honda das Tempo vor. YART und BMW verlieren viele Positionen und arbeiten sich durchs Feld. Beeindruckt: Die Effizienz der Werks-BMW!
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt



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Der Startschuss zur EWC-Saison 2026 ist gefallen: Punkt 15:00 Uhr sprinteten die Fahrer über die Zielgerade zu ihren Motorrädern, bereit, sich dem legendären Langstrecken-Klassiker zu stellen. YART und BMW gingen nach der starken Vorstellung im Qualifying als Favoriten ins Rennen, doch beide Teams verloren beim Start einige Positionen.
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Bei YART gab es bereits beim Vorstart ein kleines Problem. Marvin Fritz kam nicht sofort weg und ging als einer der letzten Fahrer in die Einführungsrunde. Beim eigentlichen Start fiel Fritz auf die achte Position zurück. Und auch Markus Reiterberger auf der Werks-BMW hatte einen holprigen Start. Beim Beschleunigen kam Reiterberger nicht in den zweiten Gang und verlor Schwung. Er kam als Siebter aus der ersten Runde. Honda-Doppelführung zu Rennbeginn Das Tempo machten zu Beginn die Honda-Teams: F.C.C. TSR zeigte mit Corentin Perolari einen Fabelstart und führte das Feld durch die ersten Runden. Dicht dahinter folgte die Pirelli-bereifte Honda vom Team Tati, die angriffslustig wirkte. Doch nach gut einer halben Stunde wurde das Tati-Team durch einen Sturz in der Zielkurve bis auf die neunte Position zurückgeworfen. Gregg Black von der SERT-Mannschaft fuhr mit seiner Suzuki unauffällig hinter der führenden Honda. In der Dunlop-Schikane kam es zu einer Reihe von Stürzen. Offensichtlich lag Flüssigkeit auf der Strecke. Die Verantwortlichen der Topteams verfolgten das Geschehen besorgt, doch die Spitzenfahrer kamen problemlos durch den ikonischen Links-/Rechtsknick.
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Marvin Fritz zog das Tempo nach einem verhaltenen Start an, arbeitete sich zuerst an der Werks-BMW von Markus Reiterberger vorbei und überholte am Ende seines Stints auch noch die SERT-Maschine. Die führende F.C.C.-TSR-Honda kam als erstes Bike der Spitzenteams an die Box. Corentin Perolari übergab an Alan Techer. Eine Runde später brachte Marvin Fritz seine Yamaha R1 zum Stopp und übergab an Karel Hanika.
Fritz war mit seinem Stint nicht komplett zufrieden. Im Interview gestand der Deutsche, dass er seinen Rhythmus nicht schnell genug fand und mit den Bedingungen zu kämpfen hatte. Im Vergleich zu den zurückliegenden Trainings war es am Samstagnachmittag deutlich windiger. Der Reifen funktionierte laut Fritz bei den Bedingungen zu Rennbeginn nicht so gut wie gewohnt. BMW mit den längsten Stints Während Honda, Suzuki und Yamaha bereits gestoppt hatten, fuhr Markus Reiterberger noch weiter und steuerte die BMW-Box erst nach mehr als einer Stunde Fahrzeit an. Er übergab die zu diesem Zeitpunkt führende M1000RR an Michael van der Mark.
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Im Interview äußerte sich Reiterberger begeistert von der Effizienz der BMW und ließ durchblicken, dass man etwas Spitzenleistung geopfert hat, um längere Stints zu ermöglichen. Volles Feld und große Unterschiede: «Wie bei einem Trackday!» Bereits zu Rennbeginn wurde deutlich, dass das neue Format mit vielen Amateuren im Feld grenzwertig ist. Marvin Fritz machte nach seinem ersten Stint einen anschaulichen Vergleich: «Es geht zu wie bei einem Trackday.» Und damit hatte der EWC-Routinier nicht ganz unrecht, denn bereits nach neun Runden mussten die Spitzenteams überrunden. Die Anzahl der Stürze nahm nach der ersten Stunde stark zu. Es wirkte phasenweise äußerst chaotisch.
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Führungswechsel beim zweiten Stint: BMW zieht an Honda vorbei Auf der Strecke behauptete F.C.C. TSR Honda zu Beginn des zweiten Stints die Führung. Dahinter kam es zum Duell zwischen YART und BMW: Michael van der Mark zog das Tempo an und schob sich auf die zweite Position. Der ehemalige Superbike-WM-Pilot wirkte bei den Überrundungen sehr entschlossen und fuhr konstant starke Rundenzeiten. Van der Mark kam in großen Schritten näher an die Honda mit der Nummer 5 heran und ging mühelos vorbei. BMW lag nach 63 Runden (1:43 Stunden Fahrzeit) vorn. Auf den Geraden wurde deutlich, dass die Honda etwas mehr Topspeed erreichte, doch mit dem höheren Verbrauch einen Preis zahlt. Die auf Position 2 fahrende Honda kam erneut als erstes der Spitzenteams an die Box: Alan Techer übergab an Ex-Grand-Prix-Pilot John McPhee. Techer beklagte nach seinem Stint Probleme mit den Reifen. Seine Aussagen ähnelten denen von Fritz. Deutlich besser kam BMW zurecht: Die #37 drehte mit beeindruckendem Tempo ihre Runden. Der Zwischenstand nach 2 Stunden Fahrzeit:
  1. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR (Bridgestone), 73 Runden
  2. YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1 (Bridgestone), +1 Runde
  3. F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R (Bridgestone), +1 Runde
  4. SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone), +1 Runde
  5. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR (Bridgestone), +1 Runde
  6. Marc VDS (De Puniet, Marino, Delbianco), Yamaha R1 (Bridgestone), +1 Runde
  7. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone), +1 Runde
  8. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR (Dunlop), +2 Runden
  9. Tati Team Ava6 (Clere, Di Meglio, Vinales), Honda CBR1000RR-R (Pirelli), +2 Runden
  10. Dafy-Kaedear-Rac41 (Poncet, Ishizuka, Manfredi), Honda CBR1000RR-R (Dunlop) - STOCK, +3 Runden
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