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Starker BMW-Auftritt in Le Mans – Blusch lobt Teamleistung im Qualifying

Nur 0,032 Sekunden fehlten BMW zur Pole in Le Mans. Motorsport-Direktor Sven Blusch zeigt sich bei SPEEDWEEK.com sehr zufrieden – und blickt optimistisch auf das 24-Stunden-Rennen.

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BMW hat die Pole-Position beim Saisonauftakt der Langstrecken-WM (EWC) in Le Mans denkbar knapp verpasst. Dem Werksteam fehlten lediglich 0,032 Sekunden auf die Bestzeit von Yamaha Austria – ein Wimpernschlag im hochklassigen Feld. Die Münchner präsentierten sich stark: Mit den Startplätzen 2 und 3 durch das Werksteam (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal) sowie das neu formierte Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer) unterstrich BMW seine Ambitionen eindrucksvoll.

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Besonders dominant trat BMW zudem in der Superstock-Kategorie auf, wo die Hersteller die ersten drei Positionen belegten und damit ein klares Ausrufezeichen setzten. Beeindruckend: Das Team Etoile (Okubo, Toba, Ito) mischte sich mit der Stock-M1000RR unter die Top-10 der Gesamtwertung.

Verkehr im Feld kostete BMW die Pole-Position

Entsprechend positiv ist die Zwischenbilanz von Motorsport-Direktor Sven Blusch nach dem Q2 am Freitagvormittag: «Das Fazit nach dem Qualifying und den zurückliegenden Tagen fällt sehr positiv aus mit den Startplätzen 2 und 3. Man muss dazusagen, dass beide Teams Verkehr hatten. Die Pole-Position wäre tatsächlich möglich gewesen. Unser Fokus lag die ganze Zeit auf dem Renntempo. Wir haben hier sehr gut gearbeitet und sind sehr gut vorbereitet.»

Blusch betonte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com dabei nicht nur die Stärke des Werksteams, sondern auch die geschlossene Leistung der BMW-Armada im Feld: «Auch das ERC-Team schaffte es in die Top-10. Sie haben sich voll und ganz auf das Renntempo konzentriert», lobte Blusch die Arbeit des deutschen Teams rund um Marcel Schrötter.

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«In der Superbike-Klasse sind wir richtig gut aufgestellt. Aber auch in der Superstock-Klasse lief es grandios: Wir belegen die Positionen 1, 2 und 3. Es könnte nicht besser laufen, doch uns ist auch bewusst, dass das Qualifying speziell im Langstrecken-Sport nur ein Startpunkt ist», bremste Blusch die Euphorie.

Große Herausforderung: 60 Teams und große Performance-Unterschiede

Mit Blick auf das 24-Stunden-Rennen richtet sich der Fokus klar auf Konstanz und Strategie. Gerade in Le Mans mit einem riesigen Starterfeld gilt es, Risiken zu minimieren: «In einem Feld mit 60 Teams müssen wir uns darauf konzentrieren, in den ersten Stunden eine vernünftige Strategie zu haben. Durch die Produktions-Klasse sind viele unerfahrene Piloten am Start. Wir müssen versuchen, uns zu Rennbeginn aus allem herauszuhalten. Wir müssen unser Rennen fahren. Das Wetter sieht stabil aus, es sind keine Wetterkapriolen zu befürchten», erklärte der BMW-Manager.

Neben der sportlichen Ausgangslage hob Blusch auch die Entwicklung der Meisterschaft hervor: «Es ist sehr schön, hier vor Ort zu sehen, wie stark das Thema EWC gelebt wird. Man spürt, dass der Sport weiter wächst. Unser FIM-Präsident Jorge Viegas ist vor Ort. Er pusht das Thema zusätzlich. Wir freuen uns alle auf den Rennstart am Samstag.»

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Die Startaufstellung aus den kombinierten Zeiten nach dem Q2:

  1. YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha, 1:34,335 min

  2. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR, 1:34,367 min

  3. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR, 1:34,633 min

  4. Marc VDS (De Puniet, Marino, Delbianco), Yamaha R1, 1:34,947 min

  5. F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R, 1:35,006 min

  6. SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R, 1:35,346 min

  7. Tati Team Ava6 (Clere, Di Meglio, Vinales), Honda CBR1000RR-R, 1:35,348 min

  8. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, 1:35,389

  9. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR, 1:35,648 min

  10. Team Etoile (Okubo, Toba, Ito), BMW M1000RR, 1:36,053 (STOCK)

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