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EWC 24h Le Mans (8h): BMW profitiert von Safety-Car-Phase, Honda-Crash!
Ein Yamaha-Motorschaden verursachte in Le Mans eine Safety-Car-Phase: BMW führt beim Klassiker nach der ersten Wertungsmarke vor YART. Honda verlor durch einen Sturz mehr als 20 Runden.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt



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Beim Auftakt der Langstrecken-WM (EWC) geht es weiterhin spannend zu: Nach fünf Stunden lag das YART-Team – bereinigt um die Boxenstopps – vor BMW. Das BMW-Werksteam setzte jedoch auf deutlich längere Stints und verfolgte die Strategie, sich bis zur ersten Punktevergabe nach acht Stunden einen zusätzlichen Stopp zu sparen, um sich die zehn Punkte für die Meisterschaft zu sichern.
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Eine Safety-Car-Phase spielte BMW zusätzlich in die Karten. Auf der Zielgeraden gab es einen Motorplatzer der Superstock-Yamaha von 3Art Best of Bike Hamaguchi. Die Verantwortlichen in Le Mans gingen auf Nummer sicher und schickten das Safety-Car auf die Strecke, um den Asphalt mit Bindemittel zu behandeln. Dadurch rückte das Feld zusammen und der Vorsprung von YART schrumpfte auf wenige Sekunden. Drama für Honda: F.C.C. TSR crasht, Tati rollt aus Das Tati-Team rollte unmittelbar vor der Safety-Car-Phase aus. Isaac Vinales berichtete, dass die Honda plötzlich ausging, er aber nicht wusste, was defekt ist. Das Team ging nach einer ersten Analyse davon aus, dass der Schaden nicht reparabel ist und das Rennen damit vorzeitig beendet ist. Nach der Safety-Car-Phase kam YART zum Boxenstopp und Marvin Fritz übernahm die Yamaha R1 von Leandro Mercado. Dadurch setzte sich die BMW mit der Nummer 37 erneut an die Spitze.
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Drama nach gut sechs Stunden: Mittlerweile war es dunkel geworden, als Corentin Perolaris Traum vom Podium nach einem Sturz platzte. Die F.C.C.-TSR-Honda kollidierte bei einer Überrundung mit dem Prostock-Team HTC und wurde stark beschädigt.
Nach dem Sturz von Honda entwickelte sich ein Duell um Platz 3: SERT wurde von Autorace Ube unter Druck gesetzt. Naomichi Uramoto kam nach sechseinhalb Stunden in Schlagdistanz zur Suzuki mit der Nummer 12. Der Japaner verzichtete aber auf ein Manöver und folgte der Suzuki wie ein Schatten. Nach seinem Stint erklärte Uramoto, dass er kein Risiko eingehen wollte. Le Mans im Dunkeln war für den 31-Jährigen Neuland.
Die lädierte Honda von F.C.C. TSR konnte wieder repariert werden. Das Team wurde bis auf die 30. Position durchgereicht und hatte 23 Runden Rückstand auf die Spitze. Alan Techer fuhr 21:50 Uhr auf die Strecke und verschaffte sich einen Überblick, ob die Fireblade wie gewohnt funktioniert. Das Team verlor weitere Runden, offensichtlich war die Honda doch stärker beschädigt als vermutet. SERT wird mit dem Einbruch der Dunkelheit stärker An der Spitze konnte sich YART-Pilot Karel Hanika erneut von der auf der zweiten Position fahrenden BMW absetzen. SERT fand besser ins Rennen: Etienne Masson fuhr im Dunkeln einen sehr starken Stint, zog an Michael van der Mark vorbei und schob sich damit nach siebeneinhalb Stunden auf die zweite Position.
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Das führende YART-Team kam zwölf Minuten vor der Zwischenmarke von acht Stunden Fahrzeit an die Box und rutschte auf die dritte Position ab. SERT übernahm die Führung, doch Michael van der Mark auf der Werks-BMW lag in Schlagdistanz. Das Führungsduo wurde durch weniger als zwei Zehntelsekunden getrennt. Etienne Masson und Michael van der Mark fuhren 1:36er-Zeiten. Es entwickelte sich ein spannendes Duell um die zehn Punkte bei der Zwischenmarke von acht Stunden. Ein Boxenstopp der SERT-Mannschaft beendete das Duell vorzeitig. Die Sparsamkeit der BMW M1000RR zahlte sich aus: Bei der Zwischenmarke von acht Stunden lag die Nummer 37 vorn. Michael van der Mark, Markus Reiterberger und Steven Odendaal kassierten zehn Punkte. YART erhielt neun Zähler und SERT erhielt acht Punkte.
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Der Zwischenstand nach 8 Stunden Fahrzeit:
  1. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR (Bridgestone), 287 Runden
  2. YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1 (Bridgestone), +1 Runde
  3. SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone), +1 Runde
  4. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR (Bridgestone), +2 Runden
  5. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone), +2 Runden
  6. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR (Dunlop), +3 Runden
  7. Champion-Hert by MRP (Kovacs, Bühn, Cresson), BMW M1000RR (Dunlop) – STOCK, +7 Runden
  8. Dafy-Kaedear-Rac41 (Poncet, Ishizuka, Manfredi), Honda CBR1000RR-R (Dunlop) - STOCK, +8 Runden
  9. Team Tecmas (Ponsson, Görbe, Leesch), BMW M1000RR (Dunlop) – STOCK, +8 Runden
  10. LRP Poland (Webb, Morais, Boulom), BMW M1000RR (Dunlop), +8 Runden
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