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Jacques Villeneuve zu Mercedes: Wer weiss das schon?

​2026 erhält die Formel 1 eine neue Rennwagen-Generation, mit anderem Chassis und geänderter Antriebseinheit. Formel-1-Champion Jacques Villeneuve spricht über den angeblichen Vorteil von Mercedes.

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Beim Schritt in die Turbohybrid-Ära der Königsklasse auf Anfang 2014 hatte Mercedes-Benz die motorischen Hausaufgaben mit Abstand am besten gemacht. Ergebnis – Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Valtteri Bottas fuhren die Konkurrenz jahrelang in Grund und Boden.

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Nun kursiert seit längerem im Formel-1-Fahrerlager: Wenn die Königsklasse Anfang 2026 erneut in eine neue Ära tritt (andere Chassis, geänderte Antriebseinheiten), dann habe Mercedes beim Motor einen beträchtlichen Vorteil.

Natürlich ist das auch Jacques Villeneuve zu Ohren gekommen. Der 54-jährige Kanadier, Formel-1-Weltmeister 1997 mit Williams, sagt dazu im Portal Vision4Sport: "Die Gerüchte, dass die Antriebseinheit von Mercedes die beste sei, basieren auf den Ereignissen zu Beginn der Hybrid-Ära, als Mercedes mit einem beträchtlichen Vorsprung an den Start ging. Und wann immer jemand näherkam, konnten sie einfach ein wenig nachbessern, um vorne zu bleiben. Sie hatten bereits die nächste Version irgendwo in der Garage bereitstehen, bis jemand aufholte."

Der elffache GP-Sieger weiter: "Jetzt denken offenbar viele – wenn sie das einmal geschafft haben, wird es jetzt wieder so sein. Aber ich glaube nicht, dass die anderen Hersteller ein zweites Mal dermassen überrumpelt werden. Inzwischen versteht jeder diese Art von Antriebseinheit. Sie haben alle eine gute Basis. Warum also sollte Mercedes plötzlich einen weiteren so grossen Sprung nach vorne machen können?"

"Das ist keine neue Technologie. Es ist dieselbe, die neu interpretiert wurde. Mercedes entwickelt vielleicht wirklich einen fantastischen Motor, aber das kann man doch jetzt noch nicht wissen. Das sind nur Gerüchte. Niemand weiss, was in der Konstruktionsabteilung vor sich geht."

"Allerdings gilt auch – wenn jemand mit einem Vorteil startet, bleibt dieser Vorteil bestehen. Es ist ein seltsamer Motor. Die kommenden Vorschriften sind in Bezug auf den Motor sehr merkwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf der Rennstrecke besonders aufregend wird in Sachen Motorisierung."

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Ungarn-GP, Hungaroring

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec

03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560

05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040

06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min

07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174

08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451

09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645

10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde

11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1

12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1

14. Carlos Sainz (E), Williams, +1

15. Alex Albon (T), Williams, +1

16. Esteban Ocon (F), Haas, +1

17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1

18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1

19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1

Out

Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt

WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 284 Punkte

02. Norris 275

03. Verstappen 187

04. Russell 172

05. Leclerc 151

06. Hamilton 109

07. Antonelli 64

08. Albon 54

09. Hülkenberg 37

10. Ocon 27

11. Alonso 26

12. Stroll 26

13. Hadjar 22

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Sainz 16

17. Bortoleto 14

18. Tsunoda 10

19. Bearman 8

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 559 Punkte

02. Ferrari 260

03. Mercedes 236

04. Red Bull Racing 194

05. Williams 70

06. Aston Martin 52

07. Sauber 51

08. Racing Bulls 45

09. Haas 35

10. Alpine 20

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