Barcelona: Nico Hülkenberg/Audi im Rückstand, Technikchef über die Lage
Audi hat an zwei Testtagen in Spanien bislang erst 95 Runden drehen können. Mercedes schaffte in dieser Zeitspanne schon 334 Runden! Wie geht das für Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto weiter?
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Audi ist bislang ein Sorgenkind bei den Formel-1-Wintertests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya: Der 21-jährige Brasilianer Gabriel Bortoleto konnte am ersten Tag (29. Januar) lediglich 27 Runden drehen, dann verschwand sein Audi R26-Rennwagen in der Box.
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GP-Routinier Nico Hülkenberg verlor am zweiten Audi-Testtag (dem 28. Januar) viele Stunden, kam am Ende aber immerhin noch auf 68 Runden. Zur Erinnerung: Beim fünf Tage langen Test in Katalonien darf jeder Rennstall an drei auf die Bahn. Unserer Tabelle zeigt, wo die Teams derzeit stehen in Sachen Rundenzahlen.
Müssen sich Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto Sorgen machen? Audi F1-Technikchef James Key hat dazu am Circuit de Barcelona-Catalunya Stellung bezogen.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Der Engländer sagt: «Dieser Test dient allen Beteiligten als Bewährungsprobe für ein komplett neuartiges Rennauto, insbesondere aber uns mit unserer ebenfalls brandneuen Antriebseinheit – dem ersten Audi-Motor in der Formel 1. Es geht also vor allem um Zuverlässigkeit und darum, die Grundlagen zu verstehen.»
«Obwohl wir am ersten Tag aus verschiedenen Gründen, die sich alle beheben lassen, eine ziemliche Verzögerung hatten, ist das Ergebnis gut. Genau deshalb testen wir ja, wir wollen solche Probleme nicht erst in Melbourne entdecken.» James Key: «Ich sehe uns auf Kurs» «Am zweiten Tag lief es deutlich besser. Wir hatten am Morgen eine kleine Verzögerung – es handelte sich um ein Hydraulikleck, eine ganz simple Sache. Aber am Nachmittag waren wir wieder auf der Strecke und haben viele Runden gedreht. Ein Schritt nach vorn also.»
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«Ich sehe uns auf Kurs. Unsere Kollegen in Neuburg, die an der Antriebseinheit arbeiten, hatten überhaupt keine Streckenreferenz-Daten. Das ist das erste Mal, dass sie Streckendaten für ihre Antriebseinheit und auch für das Getriebe bekommen. Es geht also im Grunde darum, diese komplexen Energierückgewinnungs-Strategien und alles rund um den R26 zu verstehen.» «Im Moment würde ich sagen, dass wir auf dieser Basis im Plan liegen. Natürlich ist die Liste dessen, was man noch tun möchte, endlos. Aber wenn wir einen guten dritten Tag haben, denke ich, dass wir ziemlich zufrieden sein werden.» James Key: «Der falsche Zeitpunkt für Rundenzeiten» «Es gab eigentlich nichts Unerwartetes. Wenn wir von Anfang an fehlerfrei gefahren wären, wäre das eine sehr angenehme Überraschung gewesen. Wir haben viele rote Flaggen gesehen. Es ist im Moment für alle noch ein sehr unausgereiftes Auto. Aber nichts besonders Überraschendes. Wie gesagt, das ist im Grunde ein technischer Test. Die Performance wird später Priorität haben.» «Natürlich sind die Testpläne und -zeiten von Team zu Team völlig unterschiedlich. Man kann also nichts vergleichen, und es ist definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, sich Rundenzeiten anzusehen. Es geht um die Details. Ja, wir sehen, dass andere mehr Runden drehen. Aber wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf uns selber.»
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