George Russell (Mercedes): Wieso er auf die guten Rundenzeiten pfeift
Mercedes hinterlässt am dritten Barcelona-Testtag einen ganz starken Eindruck: George Russell und Kimi Antonelli fahren mehr als 850 Kilometer – und erzielen so nebenbei die schnellsten Rundenzeiten.
Mercedes hat am 28. Januar seinen zweiten von drei Testtagen absolviert beim so genannten Formel-1-Shakedown, nachdem es am Dienstag aufgrund des regnerischen Wetters auf einen Einsatz verzichtet hatte.
Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya fuhr am Morgen der Engländer George Russell (27) den Mercedes W12 und absolvierte dabei 92 Runden, überwiegend auf dem C1-Hartreifen. Damit kommt der fünffache GP-Sieger in dieser Woche bisher auf insgesamt 187 Runden.
Kimi Antonelli fuhr am Nachmittag ein ähnliches Programm wie George; er absolvierte 91 Runden, zusätzlich zu seinen 56 Runden vom Montag.
Mercedes bolzt Kilometer: Schon mehr als 1500!
Insgesamt absolvierte das Team am Mittwoch also 183 Runden und damit etwas mehr als 850 km. Die Rennmannschaft von Mercedes kommt in dieser Woche auf insgesamt 334 Runden und über 1500 Kilometer Fahrstrecke.
Das Team hat nun die Wahl, den dritten und letzten Testtag entweder am Donnerstag oder Freitag zu absolvieren und damit den Barcelona Shakedown abzuschliessen.
Russell, WM-Vierter 2022 und 2025, erzählt über seinen Testtag: «Aus Sicht der Zuverlässigkeit lief heute alles relativ reibungslos, was gut für unser Gesamtprogramm ist. Bei diesem Test geht es darum, Kilometer mit dem Auto zu sammeln und sicherzustellen, dass alles wie vorgesehen funktioniert.»
George Russell: «So kalt wie selten zuvor»
«Die Streckentemperatur lag heute Morgen im niedrigen einstelligen Bereich, eine der kältesten Strecken, auf denen ich je gefahren bin. Daher lassen sich aus den Zeiten kaum Rückschlüsse ziehen.»
«Die Spannung wird dann steigen, sobald wir nach Melbourne fahren und sehen, wo wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten stehen. Im Moment arbeiten wir hart und geniessen die Vorbereitung auf die kommende Saison.»
«Wir haben noch einen Testtag vor uns, der möglicherweise schon morgen stattfindet, aber das hängt noch ein wenig vom Wetter ab. Wir haben noch weitere Aufgaben zu erledigen und sind gut aufgestellt, um am Donnerstag loszulegen, falls wir das wollen. Aber das werden wir nur dann tun, wenn wir uns wirklich sicher sind, dass es trocken bleibt.»
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