Champion Lando Norris: Trotz knapp verpasster Sprint-Pole nicht frustriert
Formel-1-Weltmeister Lando Norris verpasste die Pole-Position zum Sprintrennen in Zandvoort nur knapp. Dennoch war der McLaren-Star «ziemlich zufrieden», wie er nach der Zeitenjagd beteuerte.
Das fünfte von sechs Mini-Rennen, die in dieser Formel-1-Saison ausgetragen werden, darf Lando Norris von der ersten Startreihe in Angriff nehmen. Der Weltmeister umrundete die 4,259 km lange Strecke in 1:11,608 min und war damit gut unterwegs. Die Pole musste er allerdings George Russell überlassen. Der Mercedes-Star schaffte es 41 Tausendstel schneller um die Strecke.
«Wie nah war ich denn dran?», fragte der McLaren-Star zunächst nach. Als er die Zahl hörte, meinte er trocken: «Ah, okay. Da hat doch noch ein bisschen was gefehlt.» Und er erklärte: «Ich bin trotzdem ziemlich zufrieden, denn es ist immer noch eine gute Ausgangslage. Es war eine vernünftige Runde und angesichts der Leistungsdichte, hätte es auch locker anders ausgehen können. Ich hätte Erster oder Vierter, Fünfter werden können.»
«Es war ein gutes Qualifying, die Teams lagen leistungsmässig sehr nah beieinander, und genau das haben wir auch erwartet», fasste Norris dann zusammen, gestand aber auch: «Ich war nah dran, und natürlich ist da eine gewisse Enttäuschung, dass ich nicht auf dem ersten Platz gelandet bin.»
Lando Norris warnt: Kein leichtes Spiel im Sprint
Der zwölffache GP-Sieger vermutete: «Ich glaube, auf den weichen Reifen hätte ich etwas mehr Grip finden können, dann hätte ich auch etwas mehr ans Limit gehen können.» Und er tröstete sich: «Aber abgesehen davon war das Auto ganz gut unterwegs. Wir haben die starke Performance von Budapest wohl bestätigen können. Es gibt also viel Positives, das wir mitnehmen können.»
«Nun müssen wir nur noch das restliche Wochenende gut hinbekommen. Es gibt ein paar Sachen, die wir mit Blick aufs GP-Qualifying noch verbessern können, aber wir sind stark ins Wochenende gestartet und damit bin ich happy», fuhr Norris fort, stellte angesichts seiner Sieg-Chancen aber auch fest: «Natürlich lautet der Plan, mit George um die Führung zu kämpfen. Es ist aber generell nicht einfach, auf dieser Piste einen Gegner zu überholen. Und meine Seite der Strecke ist deutlich schlechter als die Aussenbahn. Lasst uns also erstmal abwarten und schauen.»
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