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Charles Leclerc in Katar: Sauer auf Carlos Sainz

Ferrari-Star Charles Leclerc musste sich im Sprint-Qualifying von Katar mit dem neunten Platz begnügen. Das lag nicht zuletzt an seiner Vorbereitungsrunde, die ausgerechnet sein Ex-Teamkollege kompromittierte.

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Charles Leclerc hatte im Sprint-Qualifying im Gegensatz zu seinem Stallgefährten Lewis Hamilton bis ins letzte Segment geschafft, in dem es um die Top-10-Startplätze für das letzte Mini-Rennen der Saison ging. Der Monegasse machte sich Hoffnungen auf eine gute Ausgangslage, musste am Ende aber mit dem neunten Platz Vorlieb nehmen.

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Vom fünftplatzierten Red Bull Racing-Fahrer Yuki Tsunoda trennte ihn nur knapp eine Zehntel. Umso ärgerlicher war der Grund für seine bescheidene letzte Runde. Denn bei der Vorbereitung auf den letzten schnellen Versuch wurde er von seinem Ex-Teamkollegen Carlos Sainz eingebremst. Leclerc schimpfte am Funk über den Spanier, der mittlerweile für Williams fährt. Und er versprach: "Nun gut, heute macht er das, morgen mache ich das selbst."

Gleichzeitig stellte der achtfache GP-Sieger klar: "Wir sind sowieso zu langsam." Später erläuterte er vor laufender Kamera: "Carlos war nicht die ganze Session hindurch im Weg, nur vor der letzten schnellen Runde. Ich denke, er hat vor der zweiten Safety-Car-Linie eine grosse Lücke zu seinem Vordermann geschaffen, und damit für alle Fahrer hinter ihm viel Stress verursacht."

"Es ist sein Recht, das zu tun, aber es ist sehr ärgerlich und ja, manchmal auch etwas unnötig, deshalb ist das eine Schande", betonte der 28-Jährige aus Monte Carlo, der sichtlich bedient anfügte: "Ich war dadurch beim Start meiner schnellen Runde zu nah dran und wenn man sich den Rückstand auf die Top-5 anschaut, kann man sagen, dass es ein besseres Qualifying hätte sein können, obwohl wir generell sehr langsam waren und einmal mehr Mühe hatten. Es war erneut sehr schwierig."

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Sprint-Qualifying, Katar

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:20,055 min

02. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,087

03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,285

04. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:20,450

05. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:20,519

06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,528

07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:20,532

08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:20,542

09. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:20,622

10. Alex Albon (T), Williams, 1:20,788

11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:21,433

12. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:21,494

13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:21,567

14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:21,631

15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:21,666

16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,807

17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:21,851

18. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:22,043

19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:22,112

20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:22,364

Alle Fahrer auf Sprint-Pole

Silverstone 2021 – Lewis Hamilton (GB), Mercedes

Monza 2021 – Valtteri Bottas (FIN), Mercedes

Interlagos 2021 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Imola 2022 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Red Bull Ring 2022 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2022 – Kevin Magnussen (DK), Haas

Baku 2023 – Charles Leclerc (MC), Ferrari

Spielberg 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Francorchamps 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Katar 2023 – Oscar Piastri (AUS), McLaren-Mercedes

Austin 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2023 – Lando Norris (GB), McLaren

Shanghai 2024 ¬– Lando Norris (GB), McLaren

Miami 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Spielberg 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Austin 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2024 – Oscar Piastri (AUS), McLaren

Katar 2024 – Lando Norris (GB), McLaren

Shanghai 2025 – Lewis Hamilton (GB), Ferrari

Miami 2025 – Kimi Antonelli (I), Mercedes

Spa 2025 – Oscar Piastri (AUS), McLaren

Austin 2025 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2025 – Lando Norris (GB), McLaren

Katar 2025 – Oscar Piastri (AUS), McLaren

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