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Fernando Alonso: Alpine-Gerücht und Beschimpfungen gegen Aston Martin-Honda

Ende 2026 läuft der Aston Martin-Vertrag von Fernando Alonso (44) aus. Der Spanier bezieht Stellung zum Alpine-Gerücht und ärgert sich, dass sich die Menschen lustig machen über Aston Martin-Honda.

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Geht die grosse Formel-1-Karriere von Fernando Alonso zu Ende? Der Weltmeister von 2005 und 2006 hat im Rahmen des Barcelona-GP Sätze gesagt, die nach Rücktritt klingen.

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Der 32-fache GP-Sieger meinte: «Meine Motivation ist ungebrochen. Ich weiss, dass ich mit gleichem Material mit den Besten der Welt mithalten kann. Doch sehr früh im Jahr haben wir verstanden, dass wir hier ein sehr unreifes Projekt haben. Wir wissen, dass es Zeit braucht, alle Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen, aber diese Zeit hast du kaum, wenn wir nun im Schnitt pro Monat zwei bis drei Rennen haben. Wir arbeiten uns durch die ganzen Probleme und hoffen auf eine bessere zweite Saisonhälfte.»

«Das wird wohl mein letzter Barcelona-GP sein. Ich werde im Sommer über meine Zukunft entscheiden, aber wir wissen ja, dass dieses Rennen erst wieder 2028 stattfinden wird. Ich sehe jedes Rennen dieses Jahr als mein potenziell letztes – mein letztes China, mein letztes Monaco, mein letztes Barcelona.»

Grundsätzlich gibt es für Fernando in der Königsklasse drei Lösungswege. Wenn er aufhört, dann tut er es ohne Bitterkeit. Denn der Asturier sagt: «Ich habe mehr erreicht, als es die meisten Formel-1-Fahrer je werden. Ich bin mit meiner Karriere im Reinen. Ich habe hier nichts mehr zu beweisen. Ich bin zweifacher Champion, ich habe um fünf oder sechs Titel gekämpft, mit Autos, die eigentlich nicht titelfähig waren.»

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Variante 2: Alonso hängt nochmals ein Jahr bei Aston Martin an. Denn ohne den scheinbar alterslosen Fernando sieht es bei den Grünen düster aus in Sachen Star-Fahrer.

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Variante 3: Fernando kehrt in den Schoss jener Mannschaft zurück, bei welcher er 2002 als Testfahrer arbeitete und ab 2003 als GP-Pilot – jener Truppe, die damals Renault hiess und heute Alpine.

Am Morgen des 25. Juni meinte Aston Martin-Ingenieur Mike Krack, Alonso sei zu schnell, um die Formel 1 zu verlassen.

Im Fahrerlager des Red Bull Rings sagt der 432-fache GP-Teilnehmer: «Ich brauche niemanden, der mir sagt, wie schnell ich bin, das spüre ich auf jeder Runde, und das habe ich schon immer getan.»

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«Es gibt keine Entscheidung, ich warte wohl bis zur Sommerpause. Dann sehe wir, wo ich fahre. Und fahren werde ich, das steht fest. Denn ich bin ein Racer, ich weiss, dass ich schnell bin, ich bin motiviert, ich liebe den Rennsport. Ich werde nicht aufhören.»

«Ob ich in der Formel 1 fahre oder nicht, das ist eine andere Sache. Ich muss Freude am Sport haben, und das kann man auch in anderen Serien haben. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Aber es ist halt schon auch so, dass nichts die Formel 1 toppen kann.»

Und was ist nun mit den Alpine-Gerüchten? Fernando weiter: «Pah, das ist Formel 1, da gibt es halt immer Gerüchte. Fakt ist, dass ich mich zu diesem Projekt bei Aston Martin verpflichtet habe, und das geht über die Rolle des Piloten hinaus. Wir haben das gemeinsam begonnen, und wir ziehen das gemeinsam durch. Wir bauen hier etwas Tolles auf, und Aston Martin wird Erfolg haben und um Titel mitreden, es ist nur eine Frage der Zeit.»

«Ob das in einem Jahr oder in drei oder in acht Jahren passiert, das weiss ich nicht, aber es ist klar, dass ich vom Alter her da gewissen Einschränkungen unterworfen bin.»

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«Aston Martin und Honda werden teilweise ganz schlecht behandelt, teilweise mit üblen Beschimpfungen. Das hat diese Mannschaft nicht verdient. Denn ich sehe, wie die Fachkräfte hier Tag und Nacht schuften, um unsere Position zu verbessern.»

«Wir sind nicht auf jenem Niveau, das wir zeigen wollen. Das erzeugt Kritik, und das kann ich verstehen. Aber für einige Leute sind wir ein leichtes Ziel. Wenn du am Boden liegst, dann ist es für die Menschen offenbar in den ganzen sozialen Netzwerken leicht, sich über uns lustig zu machen. Für mich ist das echt grenzwertig. Denn wir sind harte Arbeiter, bei Aston Martin, bei Honda, und alle geben ihr Bestes, um unsere Lage zu verbessern.»

«Was mich selber angeht: Meine Motivation ist ungebrochen, aber ich will nicht ein Weltmeister im Feld sein, ich will wieder um Siege mitkämpfen. Meine Motivation ist auch der Grund, wieso ich so viele Dinge ausserhalb der Formel 1 versucht habe – Indy und Daytona und Le Mans und Dakar. Ich wollte der kompletteste Rennfahrer der Welt sein. Das soll mein Erbe in der Welt des Motorsports sein. Dass ich Dinge machen kann, die andere Piloten vielleicht nicht können.»

«Dieser innere Antrieb ist ungebrochen. Ich will den Erfolg mit Aston Martin. Aber wenn du so weit zurückliegst, dann ist es bei all den Rennen nicht leicht, Boden gutzumachen. Es bringt auch nichts beim Kostendeckel, viel Geld in die Hand zu nehmen, damit wir vier Zehntel pro Runde schneller werden. Wir brauchen grössere Schritte, wir müssen anders denken.»

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«Wenn einer glaubt, dass ich hier aufgebe, dann hat er mich die letzten 25 Jahre wohl nicht gesehen.»

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