Wie weiter mit Franco Colapinto? Positive Signale von Flavio Briatore
Die Gerüchte um eine Alpine-Rückkehr von Fernando Alonso werfen die Frage auf: Was passiert mit Franco Colapinto? Sonderberater Flavio Briatore äusserte sich unlängst positiv über den Argentinier.
Sein GP-Debüt gab Franco Colapinto bereits 2024, allerdings nicht beim Saisonauftakt, sondern im Rahmen der 16. WM-Runde in Monza, wo er den Williams des in Ungnade gefallenen Amerikaners Logan Sargeant für den Rest der Saison übernehmen konnte. Der junge Argentinier nutzte die Gelegenheit, um sein Talent unter Beweis zu stellen.
Das erste Rennen beendete er auf dem beachtlichen zwölften Platz, bereits beim darauffolgenden Rennwochenende in Baku holte er als Achter seine ersten WM-Zähler und auch in Austin schaffte er es als Zehnter in die Punkte. Trotz der anständigen Leistung gab es für 2025 keinen Platz für Colapinto beim Traditionsrennstall aus Grove, der stattdessen auf die Dienste von Carlos Sainz setzte.
Colapinto musste sich bis zum siebten Kräftemessen 2025 in Imola gedulden, bevor er wieder einen GP bestreiten durfte – diesmal im Alpine-Renner, den er von Jack Doohan übernahm. Der Rennfahrer aus Buenos Aires schaffte es aber in keinem der 17 Grands Prix, die er bestritt, einen WM-Punkt zu erobern, weshalb bereits die ersten Zweifel über die Fortsetzung seiner Karriere aufkamen.
Harte Arbeit trägt Früchte
Doch das Alpine-Team setzte weiter auf den 23-Jährigen, der in diesem Jahr bereits in vier Grands Prix einen Top-10-Platz erobern konnte. Damit belegt er derzeit den zwölften Zwischenrang in der WM-Tabelle. Trotzdem wird weiterhin über die Zukunft seiner Karriere diskutiert, denn in letzter Zeit wurden Gerüchte um eine Alpine-Rückkehr von Altmeister Fernando Alonso laut, der das Cockpit von Colapinto übernehmen könnte.
Die jüngsten Aussagen von Alpine-Sonderberater Flavio Briatore lassen aber auf einen Verbleib von Colapinto schliessen. Denn der Italiener erklärte etwa bei seinem Besuch beim «Beyond The Grid»-Podcast: «Franco hat sich sehr viel besser ins Team integriert. Er verbessert sich stark – sowohl mental als auch technisch und auch was das Verhältnis zur Mannschaft angeht. Wir arbeiten sehr hart mit ihm zusammen.»
Die harte Arbeit zahle sich aus, so der 76-Jährige: «Schritt für Schritt wird sein Selbstvertrauen aufgebaut. Ich weiss nicht, wie viel Talent wir mit ihm herauskitzeln können, aber es ist ganz sicher, dass er über Talent verfügt.»
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