Fernando Alonso (Ferrari): Strategie nur improvisiert
Was ist die Ferrari-Bestzeit von Fernando Alonso im zweiten Monaco-Training wert? Und wieso scheint Technik-Ungemach bei Ferrari immer Kimi Räikkönen zu treffen?
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Der Spanier meint: "Die Grundlage für ein gutes Ergebnis in Monaco sind möglichst viele Runden. Du musst ein ganz besonderes Gefühl fürs Auto aufbauen und in deinen eigenen Rhythmus kommen. Obschon wir wegen der nassen Bahn eine ungewollte Pause einlegten, konnten wir fast alle Punkte abhaken, die wir uns fürs Training vorgenommen hatten. Der superweiche Reifen hat gezeigt – das ist die richtige Wahl fürs Abschlusstraining. Allerdings habe ich mit dieser Mischung keinen Dauerlauf fahren können. Ergebnis: Wir werden bei der Strategie improvisieren müssen." Kimi Räikkönen war noch grummeliger als sonst, kein Wunder – Getriebeschaden. Der Finne meint: "Am Morgen gab es eigentlich keine Probleme, vielleicht abgesehen davon, dass ich beim Bremsen an der Vorderachse zu wenig Haftung hatte. Wir haben fürs Nachmittagstraining versucht, die Balance zu verbessern, dann warteten wir gut eine Stunde, auf dass die Bahn trocknet – und prompt ging das Getriebe kaputt. Jetzt muss ich versuchen, am Samstagmorgen die verlorene Zeit wettzumachen."
Ferrari-Techniker Pat Fry: "Der Schaden im Wagen von Kimi ist ärgerlich, aber das kann jeden Fahrer treffen, das ist einfach Pech. Aber zum Glück hat die Formel 1 morgen Freitag trainingsfrei, so kommen wir wenigstens mit der Arbeit an seinem Wagen nicht in Zeitnot."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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