George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Die Formel 1 sammelt weiter Argumente für eine Vertragsverlängerung: Auch im vierten Rennen der Saison verzeichnete RTL eine Quotensteigerung. Den GP in Russland und damit den Sieg von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas verfolgten am Sonntag ab 14 Uhr MESZ im Schnitt 4,82 Millionen Fans.
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2016 hatten das Rennen in Sotschi 4,45 Millionen Zuschauer beim Kölner Privatsender verfolgt, ein Plus von 370.000 Fans also. Der Spitzenwert lag bei 5,06 Millionen TV-Zuschauern, die das Ende des Rennens live erlebten. Insgesamt erreichte RTL einen Marktanteil von 34,3 Prozent. Auch die ersten drei Rennen der neuen Saison hatten RTL ein Plus beschert. Im Schnitt 2,27 Millionen Fans sahen den Sieg von Sebastian Vettel in Australien. 2016 waren es noch rund 1,9 Millionen Zuschauer gewesen. Auch der China-GP zog mehr Fans an, im Schnitt fast eine halbe Million mehr als im Vorjahr. In Bahrain gab es zuletzt sogar ein Plus von mehr als einer Million Zuschauer.
Obwohl bereits im vergangenen Jahr im Schnitt 310.000 Fans mehr als noch 2015 (4,20 Mio. in 19 Rennen) vor dem TV saßen, ist allerdings nicht sicher, ob es die Formel 1 auch 2018 bei RTL zu sehen gibt. Der Vertrag mit der Formel 1 läuft 2017 aus.
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"Als langjähriger Formel 1-Broadcaster mit über 20 Jahren Erfahrung würden wir natürlich gern die Königsklasse des Motorsports behalten. Wir setzen uns aber wie bei jeder anderen Investition gewisse Kriterien und falls diese nicht erfüllt werden, würden wir auf das Recht verzichten. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen, denn die Gespräche mit dem neuen Eigner beginnen gerade erst", hatte Anke Schäferkordt, CEO der Mediengruppe RTL Deutschland, zuletzt im Interview mit "new business" erklärt.
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Auch in Sotschi verzeichneten die Veranstalter ein Plus. 60.000 kamen laut offizieller Pressemitteilung am Rennsonntag, über das gesamte Wochenende verteilt 150.000 Fans an die Strecke. "Alle Hotels in Sotschi waren ausgebucht", sagte Staatschef Vladimir Putin stolz und handelte sich einen Konter von Sieger Bottas ein. "Ihr braucht mehr Hotels", so der Finne.
Einen Seitenhieb konnte sich Putin aber nicht verkneifen. Angesichts der gestiegenen Zuschauerzahlen meinte er: "Nicht wie andere Länder, die schon lange Formel-1-Rennen ausrichten, verzeichnen wir eine steigende Anzahl von Fans."
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