Motorradhersteller, bitte vortreten: FIM braucht neues MotoMiniGP-Bike
Der Motorradsportweltverband FIM hat einen bemerkenswerten Aufruf gestartet. Für die bereits mit der MotoGP vereinbarte aufgewertete MotoMiniGP-Serie wird noch das passende Einsatzgerät benötigt.
Bekanntermaßen steht
Beschlossen und teilweise bereits umgesetzt ist auch die Restrukturierung des Unterbaus. Vereinheitlicht wurde die Moto4-Ebene. Seit diesem Jahr sollen aus den Cups in Asien, Lateinamerika, Nord- und Südeuropa sowie den USA die zukünftigen GP-Helden hervorgehen.
Noch unter der Moto4 ist die bereits bestehende MiniGP und damit die Einstiegsplattform in den ambitionierten Straßenrennsport angesiedelt. Im vergangenen Oktober wurde das Nachwuchs-Gesamtkonstrukt von
Der Weltverband geht nun offensiv vor und ruft alle Hersteller zur Initiative auf. In der offiziellen Mitteilung heißt es: «Motorradhersteller sind eingeladen, Vorschläge für die Konzeption, Entwicklung und Produktion eines Rennmotorrad-Prototyps einzureichen (motomini@fim.ch oder motomini@motogp.com.), der speziell auf junge Fahrer zugeschnitten ist, damit diese ihre Rennfähigkeiten auf Kartbahnen weiterentwickeln können.»
Und weiter: «FIM und MotoGP suchen einen exklusiven offiziellen Motorradhersteller, der sichere, leistungsstarke und erschwingliche Rennmaschinen für Einsteiger bereitstellt, die die Entwicklung der Fahrer und ihren Einstieg in den wettbewerbsorientierten Motorradrennsport fördern.»
In dem Aufruf heißt es abschließend: «FIM und MotoGP wollen gemeinsam den Hersteller ermitteln und eine Partnerschaft mit ihm eingehen, der die festgelegten Kriterien hinsichtlich technischer Spezifikationen, Budget, Produktionskapazitäten und weltweiter Unterstützung für die Entwicklung des Programms am besten erfüllt.»
Aktuell kommen in der MiniGP Fahrzeuge des italienischen Herstellers Ohvale zum Einsatz. Gefahren wird in zwei Kategorien. 10–14-Jährige nutzen den kleinen Viertaktrenner mit 160 ccm, 12–16-Jährige steigen auf die Ohvale mit 190 ccm. Bereits 2028 und damit in weniger als zwei Jahren soll der Unterbau dann mit der – noch zu definierenden – neuen Fahrzeuggeneration am Start stehen.
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