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Haas-Teamchef Ayao Komatsu: Klare Zielvorgabe für F1-Wochenende in Miami
Die GP-Absagen im April hat den Teams einen rennfreien Monat beschert. Eine Pause war das aber nicht, betont Haas-Teamchef Ayao Komatsu. Sein Team kehrt mit einem klaren Ziel auf die Strecke zurück.
Das Haas-Team erlebte beim jüngsten Rennwochenende in Suzuka eine Schrecksekunde. Der Abflug von Ollie Bearman, der nach seinem Ausweichmanöver einen harten Einschlag in die Streckenbegrenzung hatte hinnehmen müssen, hatte zum Glück keine gravierenden Folgen. Der Brite kam mit Prellungen davon, und hatte einen ganzen Monat Zeit, um sich zu erholen. Sein Teamkollege Esteban Ocon schaffte es als Zehnter ins Ziel und verlängerte damit die Punkte-Serie, die das Team seit dem Saisonstart erzielt hat.
Hinter den Kulissen wurde auch in der rennfreien Zeit mit Vollgas gearbeitet, wie Teamchef Ayao Komatsu erklärt: «Auch wenn wir alle den Nervenkitzel des Wettbewerbs vermisst haben, haben wir die Zeit seit dem Grand Prix von Japan in allen Bereichen unseres Teams sinnvoll genutzt. Wir hatten einige fantastische Gelegenheiten, gemeinsam mit den Fahrern mit unseren Fans und Partnern in Kontakt zu treten – Veranstaltungen, für die wir bei einem regulären Saisonstart normalerweise keine Zeit gefunden hätten.»
«Es war grossartig, die Unterstützung für das Team zu erleben, insbesondere jetzt, wo wir uns auf unser erstes Heimrennen der Saison in den Vereinigten Staaten vorbereiten», fügt der Japaner an, und erzählt weiter: «Auf der technischen Seite haben wir unser Verständnis von unserem Auto nach den ersten drei WM-Runden vertieft – wir hatten natürlich mehr Zeit, unsere Daten aus den ersten Rennen zu analysieren, und haben weiter daran gearbeitet, die Zuverlässigkeit und auch die Leistung unseres Fahrzeugs zu verbessern.»
Mit Blick auf die in dieser Woche anstehende Rückkehr auf die Strecke erklärt der 50-jährige Ingenieur: «Wir reisen nach Miami mit dem Ziel, an den Leistungen anzuknüpfen, die wir bisher gezeigt haben. Wir konnten an allen drei Rennwochenenden punkten, und wir sind überzeugt, dass noch mehr möglich ist.»
«Wir hatten einen guten Lauf vor der Pause, die in Wirklichkeit alles andere als eine echte Pause war. Nun stehen wir vor einem Sprint-Rennwochenende, das immer viel Zeitdruck und besondere Herausforderungen mit sich bringt. Aber das gilt für alle gleichermassen, und das Positive ist, dass wir nun bald wieder auf die Strecke zurückkehren. Wir freuen uns sehr, in Miami wieder loszulegen, und können es kaum erwarten, bis es soweit ist», ergänzt Komatsu.
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