Keine Eintagsfliege: Darauf hofft Pierre Gasly nach spektakulärem Crash
Der Miami-GP dauerte für Pierre Gasly nicht lange und endete mit einem harten Crash. Dieser war nicht das einzige Ärgernis für den Alpine-Piloten, der nach dem GP erklärte, worauf er in Kanada hofft.
Die Zuschauer hielten den Atem an, als Pierre Gasly im Miami-GP nach einem unliebsamen Zusammentreffen mit Liam Lawson abhob und sich überschlug. Der Alpine-Star blieb zum Glück unverletzt, sein GP-Renner war nach dem Abflug, der in der Streckenbegrenzung endete, aber arg ramponiert.
Gasly hatte Glück im Unglück, das Rennen war für ihn aber nach nur vier Runden gelaufen. Schon vor dem verfrühten Aus war Fortuna nicht auf seiner Seite gewesen, denn der GP-Routinier erwischte zwar einen guten Start, blieb dann aber hinter Max Verstappen stecken, der sich in der ersten Runde drehte.
«Hätte ich einen schlechteren Start gehabt, dann wäre ich tatsächlich in einer besseren Position aus der ersten Runde gekommen», seufzte der 30-Jährige. «Das Timing war also ziemlich grosses Pech. Ich sah ihn und musste in die Eisen steigen, damit ich ihn nicht erwische. Und weil ich damit sehr langsam war, wurde ich von einer ganzen Reihe Autos überholt», schilderte er.
«Ich glaube, ich habe fünf oder sechs Positionen eingebüsst, aber ich machte mir nicht allzu viele Sorgen, denn ich wusste, dass das Rennen noch jung war und angesichts des Tempos, das wir im Sprint hatten, ging ich davon aus, dass ich mich zurückkämpfen könnte. Jetzt gerade bin ich einfach nur enttäuscht, denn wir haben eine grosse Chance nicht genutzt», klagte Gasly.
Tatsächlich war das Alpine-Team in Miami gut in Form. Dennoch bleibt der fünffache GP-Podeststürmer vorsichtig, wenn es um das nächste Rennen in Kanada geht. «Ich hoffe, dass es da auch so sein wird. Wir waren hier im Vergleich zum restlichen Mittelfeld überraschend gut. Ich hoffe, dass das nicht nur an der Streckencharakteristik lag.»
«Wir werden auf jeden Fall in den nächsten Wochen noch härter arbeiten müssen. Deshalb wäre es auch so wichtig gewesen, die gute Form hier in ein gutes Ergebnis umzumünzen. Aber uns bleibt nichts anderes übrig, als weiter hart zu arbeiten, um unseren Vorsprung auf die Teams hinter uns auch in Kanada zu haben», ergänzte Gasly.
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