Piastri wundert sich über Max Verstappen: «Damit habe ich nicht gerechnet»
McLaren-Star Oscar Piastri durfte sich in Miami über die grossen Fortschritte seines Teams freuen. Doch auch die Gegner konnten zulegen – und ein Gegner überraschte den Australier mit seinem Auftritt.
Die Formel-1-WM musste im April eine ungeplante Pause einlegen, denn die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien konnten wegen des Kriegs im Nahen Osten nicht an den geplanten Daten durchgeführt werden. Die FIA nutzte die Chance, um gemeinsam mit allen Beteiligten am Reglement zu feilen. Gleichzeitig wurde in den Formel-1-Werken unermüdlich gearbeitet, um die diesjährigen GP-Autos zu verbessern.
Viele Teams hatten deshalb grosse Update-Pakete in Miami dabei, und entsprechend grosse Fortschritte konnten einige Rennställe machen. Das war zu erwarten, sagt Oscar Piastri, dessen McLaren-Team auch einen grossen Sprung nach vorne machen konnte. Der Australier hatte auch mit Verbesserungen der Konkurrenz gerechnet, wie er im Fahrerlager von Miami betonte.
Allerdings nicht mit dem starken Auftritt von Max Verstappen und Red Bull Racing, nachdem sich der vierfache Weltmeister und sein Team so schwer getan hatten in den ersten drei WM-Runden. Auf die entsprechende Frage erklärte er in seiner Medienrunde: «Ich würde sagen, dass ich nicht damit gerechnet habe. Es war keine grosse Überraschung, dass Mercedes und Ferrari, speziell mit Charles Leclerc, konkurrenzfähig waren.»
«Aber dass Max wieder weiter vorne ist, war schon eine kleine Überraschung. Ich denke, daran erkennt man gut, dass es derzeit wirklich darauf ankommt, wer es richtig hinbekommt», fügte der 25-Jährige aus Melbourne an.
«Ich denke, wir haben es im Rennen nicht so gut hinbekommen. Und das bedeutet nicht, dass dir eine Zehntel oder zwei fehlen, manchmal macht das den Unterschied einer halben Sekunde. Die anderen Teams haben nach dem Sprint nachgelegt», ergänzte Piastri, der es hinter Sieger Kimi Antonelli und seinem Teamkollegen Lando Norris dennoch als Dritter aufs GP-Podest schaffte. Den Sprint hatte der neunfache GP-Sieger auf Platz 2 beendet.
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