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Kimi Antonelli zur Madring-Premiere: «Fahren, als wäre eine Oma am Steuer»

Kimi Antonelli startet von Platz 2 in den ersten Spanien-GP auf dem Madring. Um den zu starken Reifenverschleiß zu vermeiden, hat der Mercedes-Pilot eine besondere Strategie im Auge.

Im Artikel erwähnt

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Heute Nachmittag ab 15 Uhr fährt die Formel 1 den Spanien-GP erstmals auf dem Madring im Nordosten der spanischen Hauptstadt Madrid. Ein nagelneuer Kurs mit 22 Kurven und allerlei Rafinessen wie der längsten Steilkurve des Kalenders, der längsten Boxengasse und einer saftigen Bergauf-Passage rauf zu Kurve 7 sowie unterschiedlichen Kurventypen und zwei komplett gegensätzlichen Hälften (schnelle Geraden und rechte Winkel vs. langsame Kurven). Der Madring ist eine große Herausforderung für die Fahrer. Aber auch für die Autos.

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Mercedes-Pilot Kimi Antonelli war im zweiten und dritten Training vorm Spanien-GP jeweils Erster, verpasste aber im Qualifying knapp die Pole, musste sich Lando Norris (McLaren) geschlagen geben.

Madring eine Herausforderung für alle

Wie hat Mercedes das Auto auf diese besondere Rennstrecke eingestellt? Antonelli: «Das war nicht einfach, auch weil es eine Strecke ist, auf der es viele verschiedene Kurven gibt, also Hochgeschwindigkeitskurven, Niedriggeschwindigkeitskurven, Schikanen. Es ist also nicht einfach, das Auto in den richtigen Bereich zu bringen.» Und ein Problem machte Teams und Fahrern besonders zu schaffen: Die Gummis.

Antonelli: «Was die Reifen angeht, war es meiner Meinung nach auch nicht einfach, die richtige Balance zwischen dem ersten Sektor und dem Ende der Runde zu finden. Eine knifflige Strecke also. Aber ich denke, die größte Herausforderung wird im Rennen sein, dass der Reifenverschleiß ziemlich hoch scheint.» Darüber hatten mehrere Piloten in Training und Qualifying geklagt.

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Oma Antonelli am Steuer?

Wie gut oder schlecht werden die Reifen also im Grand Prix durchhalten? Kimi Antonelli witzelte mit Blick auf die Anfangsphase des Rennens und das Durchhaltevermögen der Reifen: «Wahrscheinlich wird es in den ersten zehn Runden so sein, als wäre eine Oma am Steuer, aber mal sehen. Wir haben ja im Long Run gesehen, wie stark der Reifenverschleiß sein kann, besonders wenn man zu früh zu viel Druck macht.» Defensives Rentnerfahren also, um das zu vermeiden? Antonellis Teamkollege George Russell und Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatten wegen der Reifenabnutzung bereits über eine Sechs-Stopp-Strategie, also sechs Reifenwechsel im Rennen.

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Antonelli: «Also, mal sehen. Wir werden versuchen, im Moment zu entscheiden. Vielleicht ist der Verschleiß im Rennen viel geringer, also müssen wir einfach im Moment entscheiden.» Rennstrecken entwickeln sich im Laufe des Rennwochenendes grundsätzlich, vor allem wenn viele Rahmenserien fahren (in Madrid sind Formel 2 und Formel 3 dabei). Besonders neue Rennstrecken oder neuer Asphalt aber umso mehr. Der Spanien-GP wird also eine Wundertüte!

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Pos
#
Fahrer
Fahrer
Team
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte

01

12

Kimi Antonelli

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

57

1:34:23,754

1:36,030

25

02

3

Max Verstappen

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

57

+4,351

1:36,760

18

03

1

Lando Norris

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

57

+5,089

1:36,680

15

04

16

Charles Leclerc

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

57

+29,116

1:36,063

12

05

63

George Russell

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

57

+29,829

1:35,587

10

06

30

Liam Lawson

Liam Lawson

Oracle Red Bull Racing

57

+1:26,746

1:36,846

8

07

43

Franco Colapinto

Franco Colapinto

BWT Alpine Formula One Team

57

+1:34,281

1:37,321

6

08

81

Oscar Piastri

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

57

+1:35,839

1:37,226

4

09

41

Placeholder - Racer

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

56

+1 Runde

1:38,211

2

10

27

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Audi Revolut F1 Team

56

+1 Runde

1:38,114

1

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