Max Verstappen in Belgien 3.: «Kein Schock, damit hatte ich gerechnet»
Für den dreifachen Belgien-GP-Sieger Max Verstappen läuft es in Spa-Francorchamps besser als erwartet: Schnellster im ersten Training, Dritter im zweiten. Aber Max ist trotzdem unzufrieden.
Die gute Nachricht zuerst: Red Bull Racing hat einen soliden Freitag gezeigt, da haben wir von der Truppe aus Milton Keynes schon ganz Anderes erlebt. Max Verstappen im ersten Training Schnellster, der Pariser Hadjar solider Vierter.
Im zweiten Training lief es nicht mehr ganz so gut, Max auf P3, Hadjar auf Rang 5. Zwischendurch meldete sich der vierfache Weltmeister Verstappen am Funk und schimpfte wie ein Rohrspatz: «Was ist mit meinen verfluchten Schaltmanövern los? Das ist einfach inakzeptabel!»
Sky-GP-Experte Timo Glock weiss: «Wir erleben es immer wieder, dass sich Max über unsauberes Hoch- oder Runterschalten beklagt. Es geht hier um Nuancen, welche die Fahrzeugbalance beeinträchtigen können.»
Max gibt zu: «Bei den Schaltvorgängen bin ich total empfindlich. Wir hatten eine Software-Veränderung, und das System musste in gewisser Weise wieder lernen, wie dass genau geht mit dem Schalten, so wie ich das gerne hätte. Es ist nicht ganz einfach zu erklären. Aber zum Schluss des Trainings lief es zum Glück wieder besser.»
Verstappen findet: «Das war alles in allem ganz okay, grosse Probleme hatte ich nicht. Wir haben es geschafft, den Wagen in ein gutes Nutzfenster zu bringen.»
«Vielleicht haben wir im zweiten Training eher den wirklichen Abstand zur Spitze erlebt. Das ist kein Schock, damit hatte ich gerechnet.»
«Diese Strecke ist halt in Sachen Energie-Management sehr knifflig. Wir sind zudem gemessen an unseren Gegner auf den Geraden zu langsam. Aber punkto Fahrzeugbalance war das anständig.»
Die Daten untermauern die Aussagen des 71-fachen GP-Siegers: Im kurvigen Mittelteil ist Red Bull Racing bei der Musik, in den Vollgaspassagen der Sektoren 1 und 3 verlieren Verstappen und Hadjar Zeit.
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