Bittere Pille in Spa-Francorchamps: Motorstrafe trifft Red Bull Racing hart
In Belgien werden gleich mehrere Formel-1-Stars Startplatz-Strafen kassieren, weil sie das erlaubte Kontingent an Motor-Teilen überschreiten. Auch das Red Bull Racing Team bleibt nicht verschont.
Die Formel-1-Saison schreitet mit den Europa-Rennen immer weiter voran und das bedeutet, dass nun auch die Zeit gekommen ist, in der die Fahrer neue Motor-Teile eingebaut bekommen, die über das erlaubte Kontingent hinausgehen. In Belgien gibt es gleich zwei Top-Fahrer, die betroffen sind: Weltmeister Lando Norris und Red Bull Racing-Ass Isack Hadjar.
Der 26-jährige McLaren-Pilot bekommt eine neue Elektronik-Steuerung eingebaut, und weil das bereits die Vierte in diesem Jahr ist, wird er in der Startaufstellung um zehn Positionen nach hinten rücken müssen. Das erste Training hatte der Champion aus Grossbritannien auf dem siebten Platz beendet.
Hadjar bekommt hingegen eine ganze Antriebseinheit, und das sprengt gleich in mehrfacher Hinsicht die erlaubte Menge. Der Franzose wird deshalb bis ans Ende der Startaufstellung versetzt, er wird also eine Aufholjagd zeigen müssen. Das erste Training auf dem altehrwürdigen Circuit de Spa-Francorchamps hatte er als Viertschnellster beendet.
Eine Strafe gibt es auch für Lance Stroll, der mit dem Einbau der vierten neuen MGU-K-Einheit über dem erlaubten Limit liegt. Für den Aston Martin-Piloten dürfte dies keinen grossen Unterschied machen, denn das Team aus Silverstone ist derzeit ohnehin nicht in der Lage, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Im ersten freien Training war der Kanadier zwei Sekunden langsamer als Carlos Sainz, der vor ihm auf Platz 20 der Zeitenliste gelandet ist. Auf die FP1-Bestzeit von Max Verstappen fehlten ihm 5,7 Sekunden.
Verschiedene neue Motor-Komponenten gibt es auch für WM-Leader Kimi Antonelli, Red Bull Racing-Star Max Verstappen, McLaren-Pilot Oscar Piastri, Alpine-Routinier Pierre Gasly und die beiden Cadillac-Fahrer Valtteri Bottas und Sergio Pérez. Sie alle bleiben aber jeweils innerhalb der erlaubten Kontingente und gehen damit straffrei aus.
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