Max Verstappen reagiert auf Wolff-Aussage: «Eine Ablenkungstaktik»
Toto Wolff hat beim Bahrain-Test das Red Bull Racing Team als Messlatte bezeichnet. Max Verstappen wurde darauf angesprochen. Er glaubt, die Aussagen des Mercedes-Teamchefs ist ein Ablenkungsmanöver.
Die ersten Testfahrten in Barcelona und die bisherigen Testtage in Bahrain steigern die Vorfreude auf den diesjährigen WM-Kampf, und die Diskussion, wer in dieser Saison die Nase vorn hat, wird entsprechend oft geführt. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bezeichnete den Red Bull Racing-Renner RB22 und dessen RBPT-Ford-Antrieb als Messlatte für die restlichen Teams.
Doch davon will Max Verstappen nichts wissen. Einen Tag nachdem der Wiener das GP-Auto aus Milton Keynes zur Nummer 1 erklärt hatte, sagte der Niederländer: «Wenn man auf die letzten 10 Jahre schaut, und darauf, wie die Wintertests verliefen, lässt sich am ersten Tag kaum sagen, wer der Champion sein wird, speziell angesichts der umfassenden Regeländerungen, die in diesem Jahr greifen.»
«Ich persönlich glaube, dass dies eine Ablenkungstaktik ist, aber das ist schon in Ordnung. Ich fokussiere mich auf das, was wir hier machen, denn ganz ehrlich, wir haben noch einen Berg Arbeit vor uns und müssen viel lernen, denn die neuen Regeln sind so komplex. Wir wollen einfach unsere Runden drehen und dann schauen, wie es weitergeht», fügte der vierfache Weltmeister gewohnt gelassen an.
Auf die Frage, ob er über den guten Start mit dem brandneuen Motor überrascht sei und den Titelgewinn in diesem Jahr für möglich halte, sagte Verstappen: «Das kannst du nie wissen, oder? Ich war im Werk, und sie haben alle Mittel, die man braucht und auch die Leute, die dort arbeiten, haben viel Erfahrung. Ich würde den Start als sehr gut bezeichnen. Jeder ist glücklich damit. Dass wir am ersten Bahrain-Tag 136 Runden drehen konnten, ist super, das ist genau das, was wir wollen. Gleichzeitig muss man sagen, dass das Team viele Jahre zusammengearbeitet hat, um hier und bereit zu sein. Ob das reicht, um Siege einzufahren, kann ich noch nicht sagen. Und dann muss man die Testergebnisse immer mit Vorsicht geniessen, denn wir werden in Melbourne andere Autos und auch Motoren sehen. Viele Teams zeigen natürlich auch noch nicht, was sie drauf haben, und versuchen, uns gut dastehen zu lassen. Wir fokussieren uns aber einfach auf uns selbst, und geben unser Bestes.»
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