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Formula 73: Ducati feiert die Desmo-Tradition mit einer limitierten Serie

Zum 100. Firmenjubiläum lanciert Ducati die Formula 73, eine auf 873 Stück limitierte Hommage an die legendäre 750SS, die 1973 den Grundstein für Ducatis Weltruhm im seriennahen Rennsport legte.

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Die Geschichte hinter diesem Modell ist jedem Ducati-Fan bekannt: Der Doppelsieg von Paul Smart und Bruno Spaggiari 1972 in Imola auf Ducati 750SS war die Geburtsstunde der großen Desmo-Twins, die ab 1973 auf den Markt kamen. Die nun präsentierte Formula 73 ist die moderne Neuinterpretation dieses historischen Supersport-Motorrads. Als Basis dient der charakterstarke, luftgekühlte Desmodue-Motor mit 803 ccm. Der V2 leistet 73 PS bei 8250/min und liefert ein maximales Drehmoment von 65,2 Nm bei 7000/min. Dass Ducati hier auf den klassischen Zweiventiler setzt, ist nur konsequent – es ist die Brücke zu den Königswellen-V2 der 70er und 80er Jahre.

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Optisch ist die Formula 73 ein Leckerbissen für Technik-Fans. Die Lackierung in Silber und Aquagrün entspricht der Farbgebung der Imola-Siegermaschinen. Besonders auffällig ist der vertikale goldene Streifen auf dem Tank – ein Zitat des transluzenten Streifens an den Fiberglas-Tanks der Imola-Rennmaschinen, der damals als optische Tankanzeige diente. Das Fahrwerk basiert auf einem schlanken, aquagrün lackierten Stahl-Gitterrohrrahmen. An der Front arbeitet eine 41er-Gabel von KYB, während hinten ein in der Vorspannung einstellbares KYB-Federbein verbaut ist.

Die Bremsanlage ist standesgemäß bestückt: Vorne verbeißt sich eine radial montierter Vierkolbenzange von Brembo in eine 330er Einzelscheibe. Unterstützt wird die Hardware durch ein modernes Elektronik-Paket, das man 1973 nicht einmal erträumen konnte. Dank einer Inertial Measurement Unit (IMU) verfügt die Formula 73 über Kurven-ABS und eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle. Geschaltet wird mittels Ducati Quick Shift – und zwar in beide Richtungen.

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Der Café-Racer-Look wird durch Lenkerstummel mit Lenkerendspiegeln, eine kurze Frontverkleidung und zahlreiche edle Aluminium-Komponenten unterstrichen. Rizoma steuert den Tankdeckel bei. Fußrasten, Brems- und Kupplungshebel sowie die Ausgleichsbehälter sind aus dem vollen Aluminium gefräst. Die 17-Zoll Drahtspeichenräder sind mit Pirelli Diablo Rosso IV bezogen. Ein spezieller Termignoni-Endschalldämpfer sorgt für die akustische Untermalung des Desmo-Schlags. Das Gewicht ohne Benzin wird mit 183 kg angegeben.

Obwohl die neue Formula 73 nominell kaum mehr Leistung hat als das Original von vor über 50 Jahren, liegen Welten dazwischen. Damals war die 750 SS eine kompromisslose Rennreplika für die Rennstrecke – heute ist die Formula 73 ein durch die Elektronik (ABS, DTC, Riding Modes) gezähmter Café Racer auf Basis der Scambler Icon, der vor allem durch Stil und Alltagstauglichkeit glänzt. Die Königswelle von 1973 bleibt das mechanische Meisterwerk, die Formula 73 ist die fahrbare Hommage daran.

Jedes der 873 Exemplare trägt seine Nummer auf der Gabelbrücke und wird ab Frühling 2026 mit einem Echtheitszertifikat in einer exklusiven Box ausgeliefert zum Preis von 14.990 € (Schweiz Fr. 15.690.-, Österreich 17.490 €).

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