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McLaren-Strategie Piastri, Norris: Gefährliches Spiel

​Der Traditions-Rennstall McLaren versucht alles, um den beiden Titelanwärtern Oscar Piastri und Lando Norris so viele Freiheiten wie möglich zu lassen. In Sachen Strategie wagt McLaren ein gefährliches Spiel.

Im Artikel erwähnt

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In aller Wahrscheinlichkeit wird 2025 ein McLaren-Fahrer Formel-1-Weltmeister, Oscar Piastri oder Lando Norris. Der Traditions-Rennstall unter Leitung des italienischen Teamchefs Andrea Stella tut alles, um dem Australier Piastri und dem Engländer Norris alle Freiheiten zu geben, um ihren Traum zu verwirklichen. Aber das birgt Gefahren.

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So lässt Stella den beiden Piloten weiter die Chance, die Strategie frei zu wählen, selbst auf die Gefahr hin, dass sich das für einen Fahrer besser entwickelt als für den anderen.

Ein Beispiel: In Ungarn entschloss sich Norris im Rennen zu einer Einstopp-Strategie, Piastri blieb bei zwei Stopps, konnte mit frischen Reifen zum Schluss zu Leader Norris aufschliessen, aber ihn nicht mehr überholen.

Was beim Ungarn-GP passiert ist, erzeugte am McLaren-Sitz von Woking Diskussionen. Danach sagt Lando Norris: "Wir ändern an unserer Vorgehensweise nichts. Klar gab es nach dem Rennen auf dem Hungaroring Gespräche. Aber wir sehen keinen Grund, etwas anders zu machen."

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Im Übrigen, so Norris, war die Strategieänderung von Ungarn situationsbedingt. "Wir lagen hinter Russell und mussten uns etwas einfallen lassen. Es war nicht so, dass wir zu diesem Zeitpunkt davon überzeugt waren, dass uns ein Einstopper den Sieg bringen wird. Wir haben aus der Not heraus umgestellt, und das hat sich als Volltreffer erwiesen. Aber es ist nicht gesagt, dass dies jedes Mal so gut laufen wird."

"Manchmal musst du etwas Anderes machen als die Gegner, um deine Position zu verbessern. Aber das Rennen zeigte auch, wie sich die Dinge schnell ändern können, auch wenn du das zuvor so gar nicht geplant hattest."

Oscar Piastri ergänzt: "Es wird immer Situationen geben, in welchen du aus der Rennsituation heraus gezwungen wirst, dir etwas einfallen zu lassen. Ich fände es schade, wenn man sich diesen Weg verbaut, indem ein Team vorgibt – beide Fahrer sollen in gleicher Strategie vorgehen. Du musst flexibel bleiben. Auch wenn ich letztlich in Ungarn den Kürzeren gezogen habe."

"Wir haben ins in Ruhe angeschaut, was ich hätte besser machen können. Fakt ist – Lando und ich müssen die Freiheit behalten können, eine Strategie-Alternative zu nutzen. Auch wenn das in Sachen WM-Verlauf die Dinge ändern kann."

2. Training, Niederlande

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,890 min

02. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:09,977

03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:09,979

04. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,274

05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,478

06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,738

07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:10,795

08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,834

09. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:10,957

10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,080

11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:11,113

12. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:11,185

13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,320

14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,339

15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:11,361

16. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,682

17. Alex Albon (T), Williams, 1:11,756

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,975

19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,112

20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, keine Zeit

1. Training, Niederlande

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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:10,278 min

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,570

03. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:10,779

04. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:10,841

05. Alex Albon (T), Williams, 1:11,171

06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:11,218

07. George Russell (GB), Mercedes, 1:11,386

08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,458

09. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,509

10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:11,613

11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,753

12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:11,772

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,875

14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:11,951

15. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:11,960

16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:12,126

17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:12,144

18. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:12,276

19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:12,564

20. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:14,275

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