Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies: Noch nicht alle Probleme gelöst
Das Red Bull Racing Team nutzte den rennfreien April, um Chassis und Motor weiterzuentwickeln Alle Probleme wurden damit wohl aber nicht aus der Welt geschafft, wie Teamchef Laurent Mekies betont.
In den ersten drei WM-Runden zeigte sich, was sich bereits während der Vorsaison-Testfahrten abgezeichnet hatte: Red Bull Racing hat ein Auto für die Saison gebaut, das nicht einfach ist. Das weiss auch Teamchef Laurent Mekies, der schon vor dem rennfreien Monat April betonte, dass man sich ganz aufs Verbessern des Chassis und der Antriebseinheit konzentrieren werde.
Gesagt, getan, im Werk in Milton Keynes wurde eifrig gearbeitet – wobei die Fahrer Max Verstappen und Isack Hadjar ihren Teil dazu beitrugen. In der vergangenen Woche legte das Team mit Verstappen einen Filmtag in Silverstone ein, um sich einen ersten Eindruck von den Neuerungen zu verschaffen. Zeitgleich wurde an den Regeln gefeilt, sodass Prognosen zum Kräfteverhältnis in Miami nahezu unmöglich sind.
Die Vorfreude auf das Comeback auf der Strecke ist dennoch gross, wie Mekies erklärt: «Alle bei Oracle Red Bull Racing freuen sich darauf, nach der Zwangspause wieder Rennen zu fahren. Es lässt sich nicht leugnen, dass die vergangenen Wochen für die Teams, die FIA und die Formel 1 von Nutzen waren: für die Teams, um diese brandneuen Autos weiterzuentwickeln, und für alle drei Parteien, um gemeinsam die Vorschriften auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den ersten drei Grand Prix zu optimieren.»
«Im Grunde genommen wird Miami nach dieser unerwarteten und aussergewöhnlich langen Pause ein Neustart für die Saison sein. Was uns betrifft, so haben alle in Milton Keynes sowohl am Chassis als auch an der Antriebseinheit mit Hochdruck gearbeitet, wobei auch Max und Isack eingebunden waren», bestätigt der Franzose.
Gleichzeitig mahnt der Ingenieur: «Wir gehen nicht davon aus, dass wir alle Probleme auf einen Schlag gelöst haben, aber wir wollen Max und Isack auf jeden Fall ein Auto zur Verfügung stellen, mit dem sie sich wohler fühlen, wenn sie Gas geben. Letztlich wird sich auf der Strecke in Miami zeigen, wie gut wir unsere Arbeit gemacht haben und wie viel wir noch verbessern müssen.»
Und Mekies ergänzt: «Der GP von Miami ist zudem das erste von drei Rennen, die in dieser Saison in den USA stattfinden, und stellt daher einen bedeutenden Moment für uns dar, da Red Bull Ford Powertrains sein Debüt in Nordamerika gibt.»
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