Mick Schumacher: Nach Spanien-GP nicht im Ferrari?
Im Anschluss an den Grossen Preis von Bahrain sass der junge Mick Schumacher (20) zuerst im Formel-1-Ferrari, dann im GP-Renner von Alfa Romeo-Sauber. Aber damit scheint erst mal Schluss zu sein.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Mein Kollege Roberto Chinchero ist in Maranello gut verwurzelt, und der Berichterstatter der italienischen motorsport.com weiss: "Nach unseren Informationen wird Mick Schumacher beim zweiten Formel-1-Test nicht mehr im Ferrari sitzen."
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Formel-3-Europameister Michael Schumacher erlebte in Bahrain ein überaus intensives Wochenende: Grosse Medienrunde zu Beginn, dann das erste Formel-2-Wochenende (einmal Achter, damit Pole-Position zum zweiten Rennen, dann Sechster), am Dienstag und Mittwoch nach dem Wüsten-GP sass er in den GP-Rennern von Ferrari und Alfa Romeo-Sauber und zeigte eine ganz starke Leistung, besonnen, fundiert, fehlerarm, schnell. Dennoch wird der Sohn von Rekord-Champion Michael Schumacher Mitte Mai auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya nicht mehr zum Einsatz kommen. Dies hat nichts mit seiner Leistung zu tun, sondern eher mit der ursprünglichen Idee, dass sich Mick auf die Formel 2 konzentrieren und ganz sachte an die Formel 1 herantasten soll. Gemäss Reglement sind die vier Testtage innerhalb einer GP-Saison zur Hälfte den jungen Piloten zugedacht, Fahrern also, die nicht mehr als zwei Formel-1-WM-Läufe bestritten haben. Das war auch der Grund, wieso Williams-Pilot und Mercedes-Nachwuchsmann George Russell im Silberpfeil sitzen durfte: Nach Australien und Bahrain hatte er erst zwei Grands Prix gefahren. Alfa Romeo-Sauber hat bereits bestätigt, dass der 20jährige Engländer Callum Ilott (ebenfalls ein Mitglied der Ferrari-Fahrerakademie) in Barcelona einen Tag lang zum Einsatz kommen wird. Am zweiten Tag sitzt GP-Veteran Kimi Räikkönen im Wagen. Die Aufstellung von Ferrari ist noch ungewiss. Naheliegend wäre, einen weiteren Piloten aus der Fahrerakademie in den SF90 zu setzen. Wie etwa Giuliano Alesi. Ferrari nimmt derzeit zum Fahrerduo für den Barcelona-Test keine Stellung. Mick Schumacher fährt derweil hier in Baku sein zweites Formel-2-Wochenende. Los geht es am Freitag mit dem ersten Training (MESZ 9.00 Uhr) und dem Qualifying (13.00), gefolgt vom Hauptrennen am Samstag (10.00) und dem Spritrennen vom Sonntag (11.10 Uhr).
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