Nach Crash von De Villota: Lotus-Test in Duxford
Knapp zehn Monate nach dem folgenschweren Test-Unfall von Maria de Villota heulte in Duxford erstmals wieder ein Formel-1-Motor.
Nachdem Maria de Villota im Juli 2012 im Marussia-Boliden bei einem Aero-Test mit der Laderampe eines Team-Trucks kollidiert war und dabei ihr rechtes Auge verloren hatte, mied die Königsklasse das Flugfeld in Duxford. Bis heute: Testpilot Davide Valsecchi gab im Lotus-Renner vor dem Imperial War Museum Gas. Der Technische Direktor James Allison hatte während des Bahrain-Wochenendes angedeutet, dass dabei auch eine neue Heckflügel-Variante samt Doppel-DRS ausprobiert werden sollte.
GP2-Champion Davide Valsecchi hatte schon vor dem Test erklärt: "Natürlich ist es keine echte Strecke, aber wenigstens verbringe ich etwas Zeit im Auto und kann mich an alle Knöpfe gewöhnen. Und die Arbeit mit dem Team macht immer Spass. Ich hoffe, der Test war hilfreich. Es ist immer ein ganz besonderes Ereignis, in einem Formel-1-Renner zu sitzen, ich kann es also gar nicht erwarten, bis es endlich losgeht."
Lotus wird nicht das einzige Team sein, das in Duxford testet: Auch am 1. und 15. Mai, am 19. Juni und am 28. August ist der kleine Flughafen in Grossbritannien für Formel-1-Tests reserviert.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach