Vor- und Nachteile der neuen GP-Autos: Das stimmte Ollie Bearman traurig
Die Formel-1-Piloten durften beim Shakedown-Test ihre neuen GP-Autos zum ersten Mal richtig testen. TGR-Haas-Pilot Ollie Bearman erklärte hinterher, was erfreulich war – und was ihn traurig stimmte.
Die neuen Formel-1-Regeln sorgen dafür, dass in diesem Jahr eine ganz neue Auto-Generation in der Vierrad-Königsklasse zum Einsatz kommt. Die neuen GP-Fahrzeuge sind kompakter und leichter als ihre Vorgänger, und auch die Antriebseinheiten wurden deutlich verändert.
Neu wird die Energie zu knapp 50 Prozent von der Batterie geliefert, und das wirkt sich auch aufs Fahren aus, wie die GP-Stars nach dem Shakedown-Test in Barcelona bestätigt haben. Sie sind sich einig: Das Energie-Management ist eine neue Herausforderung, die ein anderes Fahren als bisher erfordert. Und das kommt nicht bei allen gut an.
Ollie Bearman erklärte etwa auf die Frage, was die besten und schlechtesten Aspekte der neuen Fahrzeuggeneration sei: «Es fühlt sich schon immer noch wie die Formel 1 an. Aber Barcelona ist eine der extremeren Pisten, wenn es um die Energie geht. Es gibt nicht viele echte Bremszonen, deshalb ist die Energierückgewinnung etwas schwieriger.»
«Der beste Aspekt ist meiner Ansicht nach die Tatsache, dass das Auto etwas leichter ist und sich deshalb etwas wendiger anfühlt», fuhr der TGR-Haas-Pilot fort. «Und man hat immer noch eine Menge Abtrieb. In den vergangenen Jahren hatten wir das Glück, in Fahrzeugen Gas zu geben, die über sehr viel Abtrieb verfügt haben. Es war also klar, dass wir beim Start der neuen Ära einen kleinen Rückschritt haben würden. Dennoch ist es immer noch ziemlich beeindruckend.»
«Wir waren in Barcelona ja auch mit der ersten Version dieser Fahrzeuggeneration unterwegs, über die Jahre werden wir also sicherlich noch mehr Abtrieb finden», ist sich der junge Brite sicher. «Das Nervigste ist definitiv das Energie-Management, das fordert uns mehr als bisher. Das war aber angesichts des grossen Elektro-Anteils auch zu erwarten. Dennoch ist es etwas traurig, wenn man es zum ersten Mal am Steuer spürt», fügte der 20-Jährige an.
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