Bimota steht vor zweiter Superbike-WM-Saison: Platzt der Knoten?
Mit bewährtem Fahrerduo und neuer Lackierung startet Bimota in die Superbike-WM 2026. Nach einem starken Comeback-Jahr soll nun Konstanz in Resultate umgemünzt werden.
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Mit der Präsentation des neuen Designs hat das Bimota-Werksteam den offiziellen Startschuss für die Saison 2026 der Superbike-Weltmeisterschaft gegeben. Es ist das zweite Jahr nach der Rückkehr in die Serie – und die Erwartungen sind nach einem überraschend erfolgreichen Comeback entsprechend gewachsen.
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Der in Rimini beheimatete Hersteller vertraut weiterhin auf sein eingespieltes Fahrerduo: Alex Lowes und Axel Bassani gehen erneut für das Team an den Start. Beide pilotieren die Bimota KB998 Rimini, die im Laufe der Vorsaison gezielt weiterentwickelt wurde. Vor allem an der Topspeed-Performance arbeiteten die Ingenieure intensiv, nachdem sich das Motorrad 2025 bereits als sehr agil und gutmütig erwiesen hatte. Wird Alex Lowes zur Überraschung der Superbike-WM 2026? Lowes war im vergangenen Jahr der klare Leistungsträger. Vier Podestplätze – darunter drei in Magny-Cours – sorgten am Ende für Rang sechs in der Gesamtwertung. An diese Form konnte der Brite auch in den durch schlechtes Wetter verkürzten Wintertests anknüpfen. Entsprechend gelassen blickt er dem Saisonauftakt entgegen.
«Normalerweise ist der Winter für uns sehr kurz und intensiv. Jetzt haben wir ein ganzes Jahr an Daten mit diesem neuen Bimota-Projekt und einige Verbesserungen über die Winterpause hinweg. Wir können es kaum erwarten, nach Phillip Island zu kommen und wieder Rennen zu fahren. Wir kennen die Herausforderung, aber wir sind bereit», so Lowes.
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Axel Bassani will mit Bimota aufs Podium Bassani war zu Beginn der Saison 2025 der etwas stärkere der beiden Bimota-Piloten, erlebte im Laufe des Jahres aber einige Rückschläge. Er schloss die Meisterschaft als Zehnter ab. Für 2026 erhält der 26-jährige Italiener mit Crewchief Uri Pallares zusätzliche Unterstützung an der Box, was vor allem im Superpole-Trim den erhofften Fortschritt bringen soll.
Der Norditaliener selbst gibt die Richtung klar vor: «Es gibt in der Superbike-WM keine echte Pause – und genau das gefällt mir. Das befeuert meinen Ehrgeiz, mit der KB998 Rimini aufs Podium zu fahren. Als Italiener sehe ich es als meine Pflicht, alles für dieses Projekt zu geben.»
Teammanager Guim Roda sieht das Hauptziel der Saison weniger in vollmundigen Ankündigungen, sondern in konsequenter Detailarbeit. Nach einem Jahr, das ursprünglich als Lernphase gedacht war, soll nun das vorhandene Potenzial besser ausgeschöpft werden: «Das wichtigste Ziel 2026 ist es, die Ressourcen von Bimota und Kawasaki maximal zu nutzen. Jeder im Team muss 100 Prozent geben – mit Motivation und einem gemeinsamen Ziel. Gleichzeitig wollen wir an das positive Feedback aus 2025 anknüpfen, das wir von Markt und Kunden erhalten haben.» Auch aus der Bimota-Führungsetage kommt Zuversicht. COO Pierluigi Marconi erinnert daran, dass das Team im gesamten Comeback-Jahr keinen einzigen technischen Ausfall verzeichnete – ein nicht zu unterschätzender Faktor. «Das war nur möglich, weil Bimota, Kawasaki und Provec hervorragend zusammengearbeitet haben», betont Marconi. Über den Winter sei intensiv an Aerodynamik, Motor und Fahrwerk gearbeitet worden. «Ich bin überzeugt, dass wir uns in mehreren Bereichen verbessert haben. Sportlich hoffen wir auf Resultate, die sogar über 2025 hinausgehen.» Ob daraus bereits der erste Sieg seit der Rückkehr resultiert, bleibt offen. Klar ist jedoch: Bimota geht vorbereitet, realistisch – und mit wachsendem Selbstvertrauen in die Saison 2026.
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