Der neunfache GP-Sieger und Formel-1-WM-Leader Oscar Piastri ist in Monza mit einem blauen Auge davongekommen – klarer Regelverstoss im zweiten freien Training, aber dann waren die Kommissare gnädig.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Da hat der Australier Oscar Piastri Glück gehabt: Für ein klares Foul im zweiten Monza-Training erhält der 24-jährige WM-Leader einen Klaps auf die Hand, mehr nicht.
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Das war passiert: Nach der Rot-Phase nach dem Ausrutscher von Kimi Antonelli stellte sich Oscar Piastri in die Boxengasse, um auch ja keine Zeit zu verlieren, wenn es dann wieder losgeht. Nur: Gemäss Formel-1-Reglement dürfen die Autos erst dann in der Boxengasse Aufstellung nehmen, wenn die FIA verkündet hat, wann es wieder weitergeht. Piastri rollte um 17.13 Uhr in die Gasse, erst eine Minute später bestätigte die Rennleitung, wann es weitergeht.
Klar entging das nicht den Habicht-Augen von Max Verstappen, der sich erkundigte, was der gute Piastri da draussen so treibe. Wieso nur eine Verwarnung? Die Rennkommissare Felix Holter (Deutschland), Matthieu Remmerie (Belgien), Derek Warwick (Grossbritannien) und Valerio Brizzolari (Italien) finden, "dass der Fahrer von Wagen Nummer 81 durch sein Verhalten keinen sportlichen Vorteil erlangt hat. Das Team gab zu, dass sie aus Versehen auf die Meldung ‚Strecke frei’ reagiert hätten. Zudem spielte sich das alles in einem freien Training ab." Piastri, Viertschnellster im zweiten Monza-Training: "Ganz ehrlich, ich wäre sehr überrascht gewesen, hätte das mehr gegeben als einen Verweis. Wir haben uns da einfach verschätzt, da war kein böser Wille dahinter." Was seinen McLaren-Rennwagen angeht, so findet Oscar: "Klar war es kein Vorteil, das erste Training sausen lassen zu müssen. Da sass unser Nachwuchsmann Alex Dunne am Steuer. Ich musste dann etwas mehr Arbeit ins zweite Training packen. Aber ich fühlte mich sofort wohl im Wagen." "Auf die Zeiten gebe ich nicht viel. Meine schnellste Runde habe ich auf Walzen gefahren, die nicht mehr die neuesten waren. Ich muss noch etwas Tempo finden am Samstag, dann wird alles gut. Aber es wird so kommen, wie ich schon vermutet hatte – die Spitzenpiloten liegen ganz dicht beisammen."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:19,878 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:19,961 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:19,974 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:20,059 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:20,070 06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,077 07. Alex Albon (T), Williams, 1:20,179 08. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:20,241 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:20,269 10. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,276 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:20,383 12. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:20,475 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:20,528 14. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:20,607 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:20,645 16. Esteban Ocon (F), Haas, 1:20,654 17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:20,811 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:21,102 19. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:21,367 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:21,564
1. Training, Italien 01. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:20,117 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:20,286 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:20,650 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,692 05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:20,940 06. Lando Norris (GB), McLaren, 1:21,021 07. Alex Albon (T), Williams, 1:21,073 08. George Russell (GB), Mercedes, 1:21,110 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:21,114 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:21,158 11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:21,172 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:21,179 13. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:21,201 14. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:21,292 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,295 16. Alex Dunne (IRL), McLaren, 1:21,606 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:21,642 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:21,653 19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:22,058 20. Paul Aron (EST), Alpine, 1:22,153
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