Oscar Piastri in Singapur: Im Sprint-Quali schneller als der F1-Weltmeister
Im Malaysia-Qualifying blieb Oscar Piastri noch knapp langsamer als sein Teamkollege Lando Norris. Im Sprint-Qualifying hatte der Australier die Nase vorn. Seine Zwischenbilanz fällt entsprechend aus.
Für Oscar Piastri begann das Wochenende in Singapur vielversprechend. Im ersten und einzigen Training drehte der Australier aus dem Papaya-Team die fünftschnellste Runde. Dabei war er mit 27 gedrehten Runden der fleissigere der beiden McLaren-Fahrer. Doch der Rückstand in der Rundenzeit auf Weltmeister Lando Norris fiel mit fast drei Zehnteln deutlich aus.
Im Sprint-Qualifying konnte der 25-Jährige das Blatt im entscheidenden Moment aber wenden. Er konnte sich im Laufe der Session steigern, blieb aber in den ersten beiden Segmenten langsamer als sein Stallgefährte. Im Kampf um die Top-10-Startpositionen für das 21-Runden-Rennen behielt er aber die Nase vorn.
Er umrundete den 4,927 km langen Stadtkurs 0,133 sec schneller als Norris und sicherte sich damit als Viertschnellster einen Platz in der zweiten Startreihe. Der Champion musste sich hingegen mit dem fünften Startplatz in der dritten Reihe begnügen.
Nach der Zeitenjagd sagte Piastri: «Ich bin ziemlich zufrieden mit dem vierten Platz, das war mehr oder weniger das, was wir erreichen konnten. Es ist sehr, sehr knifflig, hier an einem Sprint-Wochenende das Potenzial des Autos auszuschöpfen. Und ich hatte das Gefühl, dass das Auto auf den weichen Reifen richtig auf Touren kam.»
Oscar Piastri: Gutes Gefühl auf den weichen Reifen
«Auf der mittelharten Mischung hatte ich sehr viel mehr Mühe», gestand der Rennfahrer aus Melbourne. Doch sobald die rot markierten Gummis am Auto waren, fühlte ich mich viel besser. Das war also keine schlechte Leistung», schilderte er, und verriet: Der erste Sektor bereitete ihm am meisten Mühe. «Ich hatte da einige Sorgen mit dem Auto, aber am Ende lief es etwas besser.»
Abschliessend fasste der neunfache GP-Sieger zusammen: «Was das allgemeine Fahrgefühl angeht, ist es eigentlich nicht anders als sonst. Man muss das Potenzial des Autos richtig ausreizen, um schnell zu sein. Und als wir mit den weichen Reifen etwas mehr Grip hatten, lief es etwas besser. Aber ja, es bleibt trotzdem eine Herausforderung.»
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