Fred Vasseur/Ferrari zu Verstappen ohne Strafe: «Das ist fünf Ränge zurück»
Singapur: Mit mittelharten Reifen sah das für Leclerc und Hamilton gut aus – P1/P2 im zweiten Quali-Segment. Aber dann legten die Gegner zu. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur wollte Strafe für Verstappen.
Nach dem zweiten Teil der Sprint-Quali auf dem Marina Bay Circuit von Singapur machten sich die Tifosi Hoffnungen: Der Monegasse Charles Leclerc an der Spitze, der englische Superstar Lewis Hamilton auf dem zweiten Platz. Dies (gemäss Sprint-Reglement) auf den mittelharten Reifen von Pirelli.
Als jedoch im dritten Quali-Segment die weichen Walzen an die Rennwagen kamen, konnten sich die Ferrari-Gegner steigern. Leclerc am Ende immerhin Dritter, Hamilton aber für das kurze Rennen vom Samstag nur auf Startplatz 6.
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur über die Sprint-Quali: «Es lief ziemlich gut, es war eine Qualifikation mit knappen Abständen. Wir waren mit den mittelharten Reifen konkurrenzfähiger als mit den weichen. Daran müssen wir für die GP-Quali arbeiten. Wir nehmen das so: Das war eine nütztliche Vorbereitung für morgen, wenn es um den Sprint und dann um die GP-Quali geht.»
«Es ist alles in allem nicht schlecht gelaufen. Charles war bis zum Schluss bei der Musik, Lewis hat am Ende keine optimale Runde geschafft.»
Charles Leclerc bleibt auf Startplatz 2, die Rennkommissare liessen Max Verstappen vom Haken, obschon er Lewis Hamilton bei gelber Flagge überholt hatte.
Der Ferrari-Teamchef ist der Ansicht, dass Max Verstappen eine Strafe verdient hätte: «Aus unserer Sicht hat er unter gelber Flagge überholt, für mich müsste er fünf Ränge zurück.»
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