Am Sonntag des Kanada-GP wurde bekannt: Renault-CEO Luca De Meo verlässt den Konzern. Was das fürs Formel-1-Team bedeutet und wie die (von den Vorgängen eher überraschte) Reaktion im Team gewesen ist.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Weiterlesen
Werbung
Und wieder eine Personalie in der Renault-Alpine-Familie!
Werbung
Werbung
Am Rennsonntag in Kanada wurde bekannt: Renault-Chef Luca De Meo wird den Konzern Mitte Juli verlassen. Auf die alltägliche Arbeit im Formel-1-Team, das inzwischen unter dem Namen der Sportwagenmarke des Renault-Konzerns, Alpine, an den Start geht, hat das erst mal keine direkten Auswirkungen. Dennoch könnte es ein Fingerzeig sein. De Meo gilt als Unterstützer des Formel-1-Programms und auch von Interimsteamchef Flavio Briatore. Nach diversen Teamchef-Wechseln (Briatore für Oakes für Famin für Szafnauer zuletzt), weiteren Abgängen wie von CEO Laurent Rossi oder Berater Alain Prost, einem Fahrerwechsel mitten in der Saison und dem Ausstieg aus der Motorenherstellung ab 2026 nun die nächste große Umwälzung im Renault-Konzern – diesmal ganz oben.
Für die Formel-1-Welt kam der De-Meo-Abgang überraschend. Auch Alpine-Pilot Pierre Gasly war nach dem Kanada-Rennen noch nicht komplett über das Geschehen im Bilde. Das zeigt, wie überraschend der Abgang kam.
Werbung
Werbung
Der Franzose sagte: "Zunächst einmal denke ich, dass ich alle Informationen haben muss. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Luca. Er war es, der mich ins Team geholt hat, und ich halte ihn für eine sehr inspirierende Person. Daher ist meine erste Reaktion natürlich, dass ich sehr traurig bin, dass er geht. Ich bin mir sicher, dass er gute Gründe hat, und ich denke, dass es für uns als Team – auch wenn derzeit nicht alles optimal läuft – letztendlich noch viele positive Aspekte im Werk gibt. Für mich ist es wichtig, dass wir diesen Schwung bis 2026 beibehalten, da sich das Bild und die Leistung dann ganz anders darstellen könnten. Das müssen wir im Hinterkopf behalten."
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Weiterlesen
Er räumte aber zurückhaltend ein: "Ich muss mich mit der Geschäftsleitung zusammensetzen und etwas genauer verstehen, was das für das Team bedeutet. Aber letztendlich haben wir alle unsere Aufgabe, wir alle haben unsere Rolle, und wir alle müssen uns auf das konzentrieren, was wir zu tun haben, und es bestmöglich erledigen. Aber ich muss mich auf jeden Fall mit allen zusammensetzen."
Klingt, als wäre bis zum nächsten Rennen in Österreich am Red Bull Ring (29. Juni) noch einiges teamintern zu besprechen. Alpine steht mit elf Punkten an Rang 10 der WM-Wertung. Kanada-GP, Circuit de Gilles Villeneuve
Werbung
Werbung
01. George Russell (GB), Mercedes, 1:31:52,688 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,228 sec 03. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1,014 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +2,109 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +3,442 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +10,713 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +10,972 08. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +15,364 09. Esteban Ocon (F), Haas, +1 Runde 10. Carlos Sainz (E), Williams, +1 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 13. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 15. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 16. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 18. Lando Norris (GB), McLaren, + 4 * * ausgeschieden (Unfall), aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet Out Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Aufgabe Alex Albon (T), Williams, Motorschaden WM-Stand (nach 10 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 198 Punkte 02. Norris 176 03. Verstappen 155 04. Russell 136 05. Leclerc 104 06. Hamilton 79 07. Antonelli 63 08. Albon 42 09. Ocon 22 10. Hadjar 21 11. Hülkenberg 20 12. Stroll 14 13. Sainz 13 14. Gasly 11 15. Tsunoda 10 16. Alonso 8 17. Bearman 6 18. Lawson 4 19. Bortoleto 0 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 374 Punkte 02. Mercedes 199 03. Ferrari 183 04. Red Bull Racing 162 05. Williams 55 06. Haas 28 07. Racing Bulls 28 08. Aston Martin 22 09. Sauber 20 10. Alpine 11
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.