Alonso, Holgado, Bastianini: Nach US-Rodeo Transferkarussell in Schwung
Nach Runde 3 der MotoGP-Saison 2026 in Austin geht es nun auch wieder um die Weichenstellung für 2027. SPEEDWEEK.com mit einem Überblick zu den jüngsten Entwicklungen auf dem Transfermarkt.
Es ist wieder Bewegung in das Transfergeschehen der MotoGP gekommen. Nachdem es zwischen dem Thailand- und dem US-GP vor allem um die erste sportliche Bestandsaufnahme ging, wurden im Rahmen des Red Bull Grand Prix of Austin wieder tiefere Gespräche zwischen Herstellern, Teams und MotoGP-Piloten und deren Managern geführt.
Konkreter soll es vor allem um die beiden Moto2-Siegfahrer David Alonso und Dani Holgado gehen. Das derzeitige Aspar-Duo soll 2027 in die Königsklasse aufsteigen, wird dann aber wohl getrennte Wege gehen. Alonso, der 2024 mit seinem Durchmarsch in der Moto3 Valentino Rossis Rekord für die meisten Siege in einer Saison einstellte, hat mehrere Optionen, in Werksteams unterzukommen. So bestätigte KTM-Racing-Boss Pit Beirer Gespräche mit beiden Athleten, räumte aber auch ein, dass man nicht allein sei bei Gesprächen für 2027. Seit Austin deutet nun einiges darauf hin, dass Honda das Rennen um den in Spanien geborenen Kolumbianer machen wird.
Verlässliche Quellen sehen Alonso mit hoher Wahrscheinlichkeit als neuen Teamkollegen von Fabio Quartararo im offiziellen Honda-Werksteam. Auch das
Wie bereits auf SPEEDWEEK.com berichtet,
Wenig Optionen hat derzeit Luca Marini. Der Halbbruder von Valentino Rossi wäre eine Option bei VR46 gewesen – doch Ducati wünscht sich für das offizielle Ducati-Junior-Team Fermín Aldeguer an der Seite von Fabio Di Giannantonio.
Im Ducati-Lager stehen noch weitere Änderungen an. Da Vizeweltmeister Alex Marquez in engem Kontakt mit KTM steht, um die Position von Pedro Acosta zu übernehmen, dürfte Gresini Racing beide Piloten verlieren. Einer der Kandidaten ist Alonsos Teamkollege Dani Holgado, der nach drei Rennen 2026 als Dritter der Tabelle überzeugt. An dessen Seite könnte ein bekanntes Gesicht bei Gresini kommen: Enea Bastianini. Trotz Aufwärtstrend auf der KTM RC16 ist es kein Geheimnis, dass es den Italiener wieder ins Ducati-Lager zieht. Nach seinem Moto2-Titel dockte Bastianini bei Gresini an und holte dort auch seinen ersten MotoGP-Sieg.
Trotz des zweiten MotoGP-Frühlings von Jorge Martin wird der Madrilene Aprilia Ende 2026 verlassen. Nach den jüngsten Entwicklungen verdichtet sich also der Wechsel ins Yamaha-Lager. Martin dürfte die Rolle von Quartararo übernehmen, denn außer einem Platz bei KTM sind bereits alle Werksverträge vergeben. Sicher ist – der Marktwert des «Martinators» ist in den letzten Wochen wieder rapide gestiegen und Yamaha wird alles daransetzen, den Champion von 2025 als neues Zugpferd zu gewinnen.
Der Platz von Jorge Martin bei
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