Axel Bassani (Bimota): Nur achte Plätze in Portimão, aber WM-Dritter
Nach einem starken Meeting in Australien fuhr Axel Bassani beim Europaauftakt in Portimão etwas unter dem Radar. Mit achten Plätzen bleibt der Italiener bester Bimota-Pilot der Superbike-WM 2026.
Der diesjährige Saisonauftakt auf Phillip Island war das bisher beste Rennwochenende von Axel Bassani in der Superbike-WM. Der 26-Jährige verpasste im ersten Lauf als Vierter nur knapp das Podest und überzeugte im Superpole-Race und zweiten Hauptrennen als Zweiter auf dem Podium.
An diese Performance konnte der Italiener in Portimão nicht anknüpfen. Während sein Teamkollege Alex Lowes mit vierten Plätzen für die besten Bimota-Ergebnisse sorgte, kreuzte Bassani in allen drei Rennen als Achter über die Ziellinie. «Es war ein hartes Wochenende und ganz anders als in Australien. Es war zum Teil schwierig, aber letztendlich waren wir ziemlich konstant und immer in den Top-10», tröstete sich Bassani. «Ich war nicht wirklich zufrieden, aber letztendlich muss ich es sein, denn ich war in allen Rennen auf Platz 8. Ein Sturz wäre schnell passiert, aber wir haben die Rennen beendet.»
In Australien hatte Bassani als Fünfter eine gute Startposition für solide Rennen. Beim zweiten Saisonmeeting war Startplatz 10 ein Grund, warum der Bimota-Pilot im umkämpften Mittelfeld steckenblieb. «Die Superpole war schwierig, weil ich beim ersten weichen Reifen nicht das volle Potenzial des Reifens ausschöpfen konnte», gab Bassani zu. «Beim zweiten Versuch habe ich im letzten Abschnitt der letzten Kurve etwas verloren, da ich stark auf dem Vorderrad stand und Gas wegnehmen musste. Das waren meine Fehler. Von Platz 10 starten zu müssen, macht es auf diesem Niveau nicht einfacher.»
Axel Bassani: «Schwer, das Tempo zu halten»
Den ersten Lauf teilte sich Bassani zu optimistisch ein und wurde in den letzten Runden mit nachlassenden Reifen ein leichtes Opfer. Ein Problem, das sich in den Sonntagsrennen wiederholen sollte. «Als ich auf Platz 6 vorgerückt war, war mein Hinterreifen komplett am Ende», erklärte der Italiener. «Ich habe versucht, ihn zu schonen, aber in den letzten vier Runden haben mich Vierge und Gerloff überholt und ich bin auf Platz 8 gelandet. Im Superpole-Race habe ich zwei Plätze gutgemacht und wurde Achter. Danach, im zweiten Rennen, war mein Speed bis sechs Runden vor Schluss ziemlich gut, doch dann ließ der Vorder- und Hinterreifen stark nach. Es war sehr schwer für mich, das Tempo zu halten, und ich verlor zwei Plätze, von Platz 6 auf Platz 8.»
Während sich Nicolò Bulega (Ducati) mit 124 Punkten in der Gesamtwertung bereits abgesetzt hat, befindet sich Bassani als WM-Dritter mit 60 Punkten mit Iker Lecuona (Ducati/68 P.) und Miguel Oliveira (BMW/56 P.) im Kampf um den zweiten Rang.
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