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Doppel-Podium und WM-Führung: Jaume Masia kombiniert Speed und Konstanz

Trotz Schwierigkeiten fährt Jaume Masia bei der Supersport-WM in Portimao zweimal auf Platz 2 und übernimmt die WM-Führung. Der Ducati-Pilot analysiert offen seine Probleme und blickt voraus.

Im Artikel erwähnt

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Jaume Masia erlebte beim zweiten Rennwochenende der Supersport-WM in Portimao ein intensives und arbeitsreiches Programm – mit starkem Ergebnis. Nach Startplatz 6 im Qualifying am Freitag kämpfte sich der Ducati-Pilot in beiden Rennen jeweils auf Rang 2 nach vorne.

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Im ersten Lauf lag er 3,7 Sekunden hinter Sieger Valentin Debise, im zweiten Rennen betrug der Rückstand auf den wie entfesselt fahrenden Debise auf der neuen ZX Moto nur noch 0,720 Sekunden. Nach zwei von zwölf Rennwochenenden führt Masia damit die Gesamtwertung an.

Hart erkämpfte Podestplätze

Der Spanier musste sich seine Podestplätze jedoch hart erarbeiten. «Ja, auf jeden Fall», kommentierte der ehemalige Moto3-Weltmeister. «Ich war überrascht, dass ich zu Rennbeginn nicht richtig konkurrenzfähig war. Ich weiß nicht, was da los war. Ich hatte das Gefühl, dass das Bike nicht richtig lief – nicht bei der Höchstgeschwindigkeit, sondern bei der Beschleunigung», grübelte Masia nach dem Rennen.

Im Verlauf des zweiten Rennens gelang es ihm jedoch, sich zu steigern: «Am Ende habe ich versucht, mich etwas mehr zu fokussieren, und ich hatte Vertrauen in das Setup des Bikes. Diesen Vorteil habe ich genutzt, um zu diesen Jungs aufzuschließen.»

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Trotz 41 Punkten Vorsprung: Masia rechnet weiterhin mit Öncü

Trotz der nun wieder übernommenen WM-Führung bleibt Masia gelassen. «Ich denke darüber nicht wirklich nach. Es ist mir nicht so wichtig. Natürlich ist es besser, vorne zu sein als hinten, aber die Saison ist sehr lang und wir wollen am Ende des Jahres in dieser Position sein», betonte er.

Ein entscheidender Faktor im Titelkampf ist für Masia die Konstanz – und genau hier sieht er Unterschiede im Feld. Während einige Fahrer regelmässig punkten, leisten sich andere Ausrutscher. Besonders die Situation um Titelkandidat Can Öncü bewertet er differenziert: «Es stimmt. Can ist ein Titelkandidat. Davon bin ich überzeugt. Ich weiß nicht, welchen Druck er bei Yamaha hat. Es ist das Werksteam mit dem Bike, das letztes Jahr gewonnen hat. Vielleicht steht er etwas unter Druck. Am Samstag hat er einen Fehler gemacht, und ich denke, am Sonntag wollte er einfach ins Ziel kommen.»

Auch Rookie Albert Arenas hebt Masia hervor: «Albert ist stark, er ist konkurrenzfähig. Für mich ist er aktuell der beste Yamaha-Fahrer. Vielleicht nicht der Schnellste, aber er kommt aus der Weltmeisterschaft, und das merkt man. Er ist auf einem anderen Level – was Konstanz, Arbeit und den Umgang mit Problemen betrifft. Ich denke, er wird derjenige sein, den es zu schlagen gilt.»

Masia selbst hat mit zwei zweiten Plätzen und der WM-Führung ein starkes Zeichen gesetzt – auch wenn in Portimao längst nicht alles nach Plan lief. Genau diese Mischung aus Speed und Konstanz könnte im weiteren Saisonverlauf entscheidend werden.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Valentin Debise

Valentin Debise

ZXMOTO Factory Evan Bros Racing

53

17

29:34,570

1:43,623

25

02

Jaume Masiá

Jaume Masiá

Orelac Racing VerdNatura

5

17

+0,720

1:43,887

20

03

Albert Arenas

Albert Arenas

AS Racing Team

75

17

+1,487

1:43,655

16

04

Lucas Mahias

Lucas Mahias

Yamaha Motor France

94

17

+1,508

1:43,615

13

05

Roberto Garcia

Roberto Garcia

Yamaha Motor France

37

17

+1,547

1:43,723

11

06

Philipp Öttl

Philipp Öttl

Feel Racing WorldSSP Team

65

17

+6,486

1:43,974

10

07

Jeremy Alcoba

Jeremy Alcoba

Kawasaki WorldSSP Team

52

17

+7,042

1:44,024

9

08

Can Öncü

Can Öncü

Pata Yamaha Ten Kate Racing

61

17

+7,619

1:43,751

8

09

 Corentin Perolari

Corentin Perolari

Honda World Supersport Team

6

17

+7,795

1:43,919

7

10

Alessandro Zaccone

Alessandro Zaccone

Ecosantagata Althea Racing Team

16

17

+8,007

1:43,969

6

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