Pierre Gasly (Alpine): Dank für Sicherheitsstandards, Antworten gefunden
Nach seinem heftigen Unfall in Miami ist Pierre Gasly schnell wieder zurück auf die Rennstrecke gekommen. Nun ist er bereit für das Rennen in Montreal – vor dem er einige Antworten gefunden hat.
Was für ein Schreckmoment! Vor fast drei Wochen in Miami verunfallte Pierre Gasly schwer. Nach einer Berührung mit Liam Lawson, der ein Problem an seinem Boliden hatte, hob der Franzose ab, wurde durch die Luft geschleudert. Und nicht nur das: Er drehte sich in seinem Rennauto einmal um die eigene Achse, stand zwischenzeitlich Kopf und schlug rückwärts in die Barriere ein. Ein spektakulärer Unfall, der zum Glück schadfrei ausging! Gasly blieb unverletzt, kam mit einem Schrecken davon. Selbstredend konnte er den Miami-Grand-Prix nicht zu Ende fahren, blieb entsprechend punktlos.
Gasly über seinen schweren Unfall
Nun mit ein paar Wochen Erholungszeit in der zweiwöchigen Pause zwischen den Rennen sagt Pierre Gasly: «Ich fühle mich definitiv bereit, an diesem Wochenende wieder auf die Strecke zurückzukehren und Rennen zu fahren. Natürlich war es ein enttäuschendes Ende meines Wochenendes in Miami. So möchte niemand einen Grand Prix beenden. Aber glücklicherweise ist mir nichts passiert, dank der hohen Sicherheitsstandards in der Formel 1.»
Schnell wieder auf der Rennstrecke
Nach seinem Unfall setzte sich Gasly schnell wieder ins Auto. Er fuhr unter anderem einen Reifentest für Pirelli, war beim historischen Frankreichrennen dabei, wo in Le Castellet mit alten Autos Demorunden gefahren ist.
Gasly: «Seit dem Miami-Rennen hatte ich ein paar arbeitsreiche Wochen, unter anderem bin ich auf einigen ehemaligen Strecken des Grand Prix von Frankreich gefahren, was aus vielen verschiedenen Gründen immer etwas ganz Besonderes ist. Ich bin den Renault-F1-Wagen von 1979, den RS10, auf dem Circuit Paul Ricard beim Grand Prix Historique gefahren – ein fantastisches und sehr emotionales Ereignis. Das Auto gewann 1979 mit Jean-Pierre Jabouille den Grand Prix von Frankreich, und es war toll, dass sein Sohn Victor dabei war und zusah, als ich einige Demonstrationsrunden fuhr. Danach war ich in Magny-Cours für einen zweitägigen Pirelli-Regenreifentest. Zwei großartige Rennstrecken, zwei sehr unterschiedliche Autos, und es ist einfach schön, wieder in Frankreich fahren zu können, da das für mich heutzutage ziemlich selten ist.» Der letzte Frankreich-GP fand 2022 statt.
Gasly: «Antworten gefunden»
Jetzt wird immerhin erst mal in zwei französischsprachigen Regionen gefahren: Montreal im französischsprachigen Teil von Kanada und zwei Wochen später Monaco. Gasly: «Jetzt geht es ins französischsprachige Montreal für ein weiteres Sprint-Wochenende. In Miami habe ich mich im Auto nicht ganz wohl gefühlt, also haben wir etwas Zeit investiert, um herauszufinden, warum. Ich glaube, wir haben einige Antworten gefunden und wissen, in welche Richtung wir in Kanada gehen müssen. Das Ziel ist es, als Team den Schwung beizubehalten und im Sprint sowie im Grand Prix so viele Punkte wie möglich zu holen. Ich bin bereit dafür und freue mich darauf, wieder dabei zu sein.»
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