Mick Schumacher vor erstem Indy500: «Am sichersten ist man auf der Couch»
Mick Schumacher fährt am Sonntag zum ersten Mal das Indy500. Der Rundkurs gilt als gefährlich, erst Montag kam es zu einem schweren Unfall. Schumacher: «Man muss Respekt haben. Und den habe ich auch.»
Das große Rennen steht bevor! Mick Schumacher fährt am Sonntag (18.45 Uhr MESZ) das legendäre Indy500. Es ist das Highlight der IndyCar-Saison. In der US-Amerikanischen Serie ist Mick Schumacher seit Beginn der Saison für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing unterwegs – und jetzt steht das Highlight des Jahres bevor.
Als erster Deutscher seit 103 Jahren fährt Mick Schumacher, Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, nun das ikonische Rennen über 500 Meilen. Das entspricht knapp über 800 Kilometern und einer Renndauer von um die drei Stunden, also etwa doppelt so lange wie Mick es aus seinen zwei Saisons in der Formel 1 kennt.
Oval-Kurse gelten als besonders gefährlich
Motorsport generell ist nicht ungefährlich, aber besonders die Ovalkurse in der IndyCar haben es in sich, gelten seit jeher als besonders gefährlich. Die Kurse sind eng, die Ausweichmöglichkeiten sind gering und vor allem bleibt wenig Zeit zu reagieren.
Es braucht Respekt – und den hat Mick
Hat ein Racer wie Mick Schumacher das vor einem Rennen im Kopf? Das fragte SPEEDWEEK.com Mick Schumacher. Der Deutsche: «Nein, nicht wirklich. Man muss Respekt haben. Und den habe ich auch. Aber ich weiß, dass die Serie und auch die Strecken so viel sicherer geworden sind als in der Vergangenheit. Das spielt auch eine Rolle, wie man reingeht, im Wissen, dass man sich sicher ist.»
Ein gutes Beispiel dafür, wie schnell Kollisionen im Oval verheerend werden können: Beim Indy500-Training am Montag waren drei Piloten kollidiert, darunter die früheren Formel-1-Piloten Romain Grosjean und Alexander Rossi sowie Pato O’Ward. Rossi musste ins Krankenhaus, wurde operiert.
«Hoffe, dass wir alle heil durchkommen»
Mick Schumacher: «Natürlich ist man im Motorsport immer nur zu einem gewissen Grad sicher. Am sichersten ist man auf der Couch zu Hause, aber da macht es natürlich nicht so viel Spaß. Ich freue mich darauf, freue mich aufs Rennen und hoffe, dass wir da alle heil durchkommen.»
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