Räikkönen: «Ferrari ist konkurrenzfähig»
Ferrari ist nach dem zweiten freien Training auf den Rängen 1 und 2 – Kimi Räikkönen ist trotz KERS-Defekts zuversichtlich.
Am Morgen noch war Kimi Räikkönen – Formel-1-Champion 2007 – mit düsterer Miene durchs Fahrerlager gestapft: sein Ferrari war wegen eines Kurzschlusses im KERS (Energie-Rückgewinnungssystem) in einer Rauchwolke ausgerollt.
Der leitende Techniker Luca Baldisserri: "Das hat uns ein wenig Zeit gekostet, dennoch haben wir so gut wie alles ausprobieren können, was wir heute auf der Liste hatten."
Kimi ergänzt: "Nach einem Freitag ist es immer ein wenig schwierig, genau sagen zu können, wo wir gemessen an der Konkurrenz genau stehen. Ich traue mich aber zu sagen – wenn unser Auto tadellos läuft, dann sind wir konkurrenzfähig."
Stallgefährte Felipe Massa sagt: "Die Situation ist ganz anders als in Australien, das fängt bei den Reifen an. Es gibt erheblich mehr Grip, und die weichere Mischung arbeitet gut, selbst im Langlauf. Während der ersten Runden hatte ich Untersteuern in schnellen Kurven und Übersteuern in langsamen, aber zum Schluss des Tests lag der Wagen hervorragend, und ich konnte einige verdammt schnelle Runden fahren. Das ist für uns eine Riesenerleichterung."
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