Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto: Viel Zuversicht fürs Audi-Projekt
Audi enthüllte den Look für 2026 in Berlin in Anwesenheit der beiden Fahrer Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto. Die beiden ungleichen Teamkollegen sprachen über ihre Zusammenarbeit und ihre Ziele.
Nico Hülkenberg hat bereits 250 Grand-Prix-Einsätze bestritten und gab schon für verschiedene Teams Gas. Noch nie war er aber für ein Werksteam unterwegs. Das wird sich in diesem Jahr ändern, denn der Deutsche ist einer der beiden Stammfahrer von Audi, sein Teamkollege ist Gabriel Bortoleto, der bereits im vergangenen Jahr an seiner Seite für den Sauber-Rennstall unterwegs gewesen war.
Das Team aus Hinwil wurde von Audi übernommen, und bei der Fahrerpaarung setzt die Marke mit den Ringen auf Kontinuität. Das langfristige Ziel ist klar: Audi will an die Spitze des Formel-1-Feldes vorstossen. Kurzfristig gehe es darum, viel zu lernen und das Team weiter aufzubauen, erklärte Teamchef Jonathan Wheatley bei der Präsentation in Berlin.
Hülkenberg sagte: «Ich bin aufgeregt und glücklich, denn ich habe mich diesem Projekt bereits im Mai 2024 verschrieben und entsprechend gross ist die Erwartung auf diesen Tag gewesen. Es dauerte eine Weile, deshalb bin ich glücklich, dass es nun endlich soweit ist und wir bald loslegen können.»
Dass er nun für das Audi-Werksteam antritt, sei etwas «ganz Besonderes», schwärmte der Emmericher. «Wir bauen dieses neue Team mit auf, formen es mit und leisten unseren Beitrag. Damit sind wir ein Teil von etwas ganz Grossem. Und ich denke, wir sind alle bereit, nächste Woche das Auto auszuprobieren, damit zu arbeiten und Zeit mit den Ingenieuren zu verbringen. Darauf freuen Gabi und ich uns am meisten.»
Bortoleto pflichtete ihm bei: «Für mich geht ein Traum in Erfüllung, so ein Projekt erlebst du nur einmal im Leben und es bietet uns die Chance, etwas für die Ewigkeit zu schaffen. Darauf freue ich mich und wir werden natürlich unser Bestes geben, um unsere Ziele zu erreichen.»
Über die Zusammenarbeit mit Hülkenberg sagte der Brasilianer: «Wir treiben uns gegenseitig an, wie das vergangene Jahr gezeigt hat. Wir haben viele gute Augenblicke erlebt und wir arbeiten auch gemeinsam daran, das Team voranzubringen. Daran wird sich nichts ändern, denke ich. Wir werden so weitermachen und ich hoffe, dass wir Grosses erreichen werden.»
Auch Hülkenberg betonte: «Die Zusammenarbeit hat im vergangenen Jahr wirklich gut funktioniert, auch aus Team-Perspektive. Wir wollen das Gleiche vom Auto, was wichtig ist, um bei der Entwicklung zusammen in die richtige Richtung zu gehen. Es herrscht eine positive, gesunde Atmosphäre und wir kommen auch gut miteinander aus, wir werden also viel Spass haben.»
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