Formel-1-Champion Jacques Villeneuve: Hass-Mails nach Kritik an Ferrari
Jacques Villeneuve ist dafür bekannt, seine Meinung klipp und klar zu sagen. Aber beim Thema Ferrari wird der Formel-1-Weltmeister von 1997 vorsichtig: «Dann bekomme ich nur wieder Hass-Mails.»
Ferrari wollte 2025 Weltmeister werden, doch die Italiener haben das Ziel kilometerweit verpasst: Nur Rang 4 in der Konstrukteurs-WM, Charles Leclerc ohne GP-Sieg, Superstar Lewis Hamilton gar ohne GP-Podestplatz – wirklich übel.
Im Lauf der vergangenen Formel-1-Saison hat sich Jacques Villeneuve gewohnt unverblümt geäussert über die Versäumnisse bei den Italienern. Das hat sich alle gefallen, wie der 54-jährige Kanadier im Portal PokerScout bestätigt hat.
Villeneuve, elffacher GP-Sieger und Weltmeister 1997 mit Williams, sagt zu Ferrari: «Ach, am liebsten würde ich zu Ferrari gar keinen Kommentar mehr abgeben – sonst bekomme ich nur wieder Hass-Mails.»
«Es ist leicht, Ferrari zu kritisieren, weil sie immer im Rampenlicht stehen. Man sieht also immer fast alles, was sie tun oder eben nicht tun. Das ist bei anderen Teams in diesem Masse nicht der Fall.»
«Die Abstände im Feld werden 2026 grösser sein. Die Strategien werden ganz anders sein, weil die Fahrer die elektrische Energie, ihre verstallbaren Flügel und all die anderen neuen Werkzeuge clever nutzen müssen. Es gibt also noch viel zu entdecken.»
«Wir wissen nicht nicht so richtig, was uns erwartet. Genau das ist es ja. Es könnte grossartig werden, es könnte aber auch ein Reinfall sein. Als Fan hoffe ich natürlich, dass es grossartig wird. Es ist eine markante Veränderung und wird die Herangehensweise an den Rennsport grundlegend verändern. Nicht jeder Fahrer wird sich gut daran anpassen, nicht jedes Team wird sich gut daran anpassen.»
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