Doppelsieger Eli Tomac: «Die KTM lässt sich sensationell leicht umlegen»
Nach seinem zweiten Sieg in Folge in San Diego schwärmte Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac über das Handling seines Bikes, insbesondere das Kurvenverhalten.
Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac konnte in zwei aufeinanderfolgenden Wochen zwei Rennsiege einfahren. Zu Beginn des San-Diego-Finals ging es zwischen ihm und Ken Roczen (Suzuki) hin und her. Später im Rennen musste er sich gegen Hunter Lawrence durchsetzen, der am Ende immer stärker wurde. «Ich hatte – ehrlich gesagt - meine ganze Aufmerksamkeit auf Kenny gerichtet und plötzlich sah ich diesen roten Kotflügel neben mir und dachte nur, was zur Hölle ist das jetzt. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich es plötzlich mit Hunter [Lawrence] zu tun bekam. Ich habe Hunter hinter mir kaum gehört. Ich muss wohl künftig besser auf das Pitboard achten.»
Rahmen der KTM: Mehr Flex, besseres Handling
Auf seinem neuen Arbeitsgerät fühlt sich Tomac sichtlich wohl. «Das Bike ist so handlich in den Kurven», schwärmt er. Ursache dafür dürfte der flexiblere Stahlrahmen der KTM sein, der ein direkteres Einlenken und ein besseres Umlegen des Bikes in den Kurven ermöglicht. Früher, auf Honda, Kawasaki und Yamaha, war Tomac mit dem steiferen Alurahmen unterwegs. «Ich fühle mich wirklich eins mit dem Motorrad und besonders in den Links-Rechts-Kombinationen ist das Feeling für das Bike ausgezeichnet.»
Das Bike ist so handlich in den Kurven und es lässt sich leicht umlegen.Eli Tomac
Kurvenspeed ist der Schlüssel
Auch in San Diego fiel Tomac durch hohen Kurvenspeed auf, womit er nicht nur schneller durch die Kurven und Kehren kam, sondern auch mehr Schwung für die nachfolgenden Passagen mitnehmen konnte. Im Endergebnis glänzt Eli Tomac derzeit mit der Idealpunktzahl von 50 Zählern. Am kommenden Wochenende geht es erneut nach Anaheim zur dritten Meisterschaftsrunde auf geänderter Strecke im Angel Stadium.
450 Ergebnis San Diego:
Eli Tomac (USA), KTM
Hunter Lawrence (AUS), Honda
Ken Roczen (D), Suzuki
Chase Sexton (USA), Kawasaki
Joey Savatgy (USA), Honda
Justin Cooper (USA), Yamaha
Aaron Plessinger (USA), KTM
Cooper Webb (USA), Yamaha
Dylan Ferrandis (F), Ducati
Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
Jason Anderson (USA), Suzuki
RJ Hampshire (USA), Husqvarna
Jorge Prado (E), KTM
Justin Hill (USA), KTM
Christian Craig (USA), Honda
Meisterschaftsstand nach Runde 2 von 17:
Eli Tomac (USA), KTM, 50
Ken Roczen (D), Suzuki, 42, (-8)
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 40, (-10)
Chase Sexton (USA), Kawasaki, 32 (-18)
Justin Cooper (USA), Yamaha, 32, (-18)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 29, (-21)
Jason Anderson (USA), Suzuki, 28, (-22)
Aaron Plessinger (USA), KTM, 27, (-23)
Jorge Prado (E), KTM, 26, (-24)
Joey Savatgy (USA), Honda, 26, (-24)
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 26, (-24)
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